vonRedaktion Salzburg
MAI 14, 2026
Graz
Hilfe, die seit einem Jahrzehnt ankommt
Zehn Jahre Pflegedrehscheibe Graz zeigen: Pflege beginnt nicht erst im Heim oder Krankenhaus. Sie beginnt dort, wo Menschen im Alltag Unterstützung brauchen. Was 2016 als Pilotprojekt der Stadt Graz gestartet wurde, ist heute eine zentrale Anlaufstelle für tausende Menschen geworden - und längst Vorbild für die gesamte Steiermark.
Am Mittwoch zogen Christine Bindar, Referatsleitung Pflegedrehscheibe, Sozialamt Graz, Norma Rieder, Fachbereichsleitung Pflege/Planung/Controlling, Sozialamt Graz und Pflegestadtrat Robert Krotzer (KPÖ) anlässlich des erfreulichen Jubiläums Bilanz. Über zehn Jahre Beratung, Unterstützung und konkrete Hilfe in schwierigen Lebenssituationen.
„Pflege ist eine der großen sozialen Fragen unserer Zeit. Gleichzeitig erleben viele Betroffene und Angehörige ein System, das immer komplizierter wird. Seit 10 Jahren leisten die Kolleg:innen der Pflegedrehscheibe wichtige und verlässliche Arbeit", bedankt sich Gesundheits- und Pflegestadtrat Robert Krotzer (KPÖ) bei den Mitarbeiter:innen der Pflegedrehscheibe für die Unterstützung in den vielen Fällen.
„Die Pflegedrehscheibe zeigt seit zehn Jahren, was eine Stadt leisten kann, wenn sie Menschen nicht allein lässt. Gerade in schwierigen Situationen brauchen Betroffene und Angehörige jemanden, der zuhört, unterstützt und gemeinsam Lösungen findet. Dass dieses Angebot in Graz aufgebaut wurde und heute so vielen Menschen hilft, ist nur durch die engagierte Arbeit der Mitarbeiter:innen möglich. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken", betont Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ).
Quelle: Stadt Graz