vonRedaktion Salzburg
JUNI 02, 2026
Foto: Landespolizeidirektion Salzburg
Polizisten forschten einen 30-jährigen Suchtmitteldealer aus Anthering und seine Partnerin aus der Stadt Salzburg aus. Bereits im Dezember 2025 stellten Polizisten bei einer angeordneten Hausdurchsuchung in Anthering 13 Kilogramm Cannabiskraut sowie cannabinoide Nebenprodukte wie Cannabisharz und Cannabisöl in der Wohnung des damals 29-Jährigen und dessen Lebensgefährtin (29) sicher. Im Zuge der Durchsuchung stellten die Polizisten sieben Aufzuchtzelte in einer angrenzenden Scheune sicher. Die Scheune befand sich hinter einer doppelten Wand, das Suchmittel dahinter wurde von einem Polizeidiensthund erschnüffelt. Zudem waren die beiden im Besitz von verbotenen Waffen, NS-Devotionalien und mehreren Handys. Bargeld im hohen, vierstelligen Bereich stellten die Polizisten ebenso sicher. Der mittlerweile 30-jährige Flachgauer befindet sich seither in der Justizanstalt Salzburg. Im Zuge der Ermittlungen forschten die Polizisten rund 20 Subdealer und Suchtmittalabnehmer aus. In den Jahren 2024 und 2025 erzeugte der Antheringer beinahe 50 Kilo Cannabis und erwirtschaftete damit einen mittleren, fünfstelligen Bargeldbetrag, mit dem er sich und seiner Lebensgefährtin den Lebensunterhalt finanzierte.
Der 29-Jährigen wird vorgeworfen, dass sie ihren Partner mit dem Kauf von Cannabissamen und Aufzuchtequipment unterstützte und das durch den Suchgifthandel erwirtschaftete Bargeld annahm. Die Frau wird auf freiem Fuß angezeigt.
Quelle: LPD Salzburg