Sankt Augustin: Aggression an Notausgangstür der Bundespolizei entladen - Mann mit 2 Promille eskaliert grundlos

vonPresseportal.de
JULI 12, 2021

ots/Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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Köln (ots) - Am frühen Freitagabend (09. Juli) schlug ein 56-jähriger Mann mit einem robusten Fahrradschloss mehrfach gegen eine Tür der Bundespolizeiwache am Kölner Hauptbahnhof und beschädigte das Sicherheitsglas erheblich. Mit Unterstützung eines Mitarbeiters der Deutschen Bahn AG wurde der Mann überwältigt und vorläufig festgenommen. Die Frage nach dem Warum ist noch unklar.

Am 09.07.2021 gegen 19:30 Uhr bemerkten Bundespolizisten im Erdgeschoss auf der Dienststelle am Breslauer Platz deutlich hörbar und wiederholt laute Geräusche aus Richtung einer Seitendurchgangstür. Durch die mit Milchglasfolie verdeckte Scheibe sahen sie, wie eine Person mit einem Gegenstand durch Schläge mehrfach auf die Tür einwirkte. In Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG, der sich im Außenbereich aufhielt, lenkten die Einsatzkräfte den Täter ab und fixierten ihn. Anschließend verbrachten sie den aggressiven 56-jährigen Russen in eine Gewahrsamszelle und stellen den Schlaggegenstand, hier ein schwarzes Bügelfahrradschloss, sicher. Nachdem die Polizisten die Identität des Mannes eindeutig festgestellt hatten, führten sie einen Atemalkoholtest bei ihm durch. Mit knapp über 2 Promille konnte der wohnungslose Russe zunächst nicht vernommen werden. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest und veranlassten eine Videoauswertung. Bei der Begutachtung des Sicherheitsglases der betroffenen Tür, stellten die Polizisten mehrere deutlich erkennbare Beschädigungen, in Form von Rissen, Kerben und Brüchen, fest. Erfreulicherweise bleibt die Tür weiterhin funktionstüchtig - die genaue Schadenshöhe steht noch aus. Warum der Mann, der vorher nicht mit der Bundespolizei in Kontakt kam, die Fassung verlor und gegen die Seitentür schlug, bleibt Gegenstand der Ermittlungen.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen "Sachbeschädigung" ein.


Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

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