vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 16, 2026
Foto: Bergrettung Steiermark / Symbolbild
Donnerstagabend, 15. Jänner 2026, gerieten zwei junge Wanderer im Bereich der Schneealpe in alpine Notlage. Einer der beiden musste per Hubschrauber geborgen werden.
Zwei deutsche Staatsbürger im Alter von 21 und 22 Jahren unternahmen am Donnerstag, 15. Jänner 2026, gegen 10:00 Uhr, ausgehend von Altenberg an der Rax, eine Wanderung auf die Schneealpe.
Geplant war der Aufstieg über den Almgraben sowie der Abstieg über den Blarergraben.
Gegen 16:00 Uhr erreichten die beiden das Hochplateau der Schneealpe und überquerten dieses teilweise. Beim anschließenden Abstieg über den Blarergraben gelangten sie in zunehmend steiles Gelände.
Dabei rutschte einer der Wanderer aus und kam in einer seichten Rinne unverletzt zum Stillstand. Aufgrund der exponierten Lage und aus Angst vor einem weiteren Absturz konnte er sich jedoch nicht mehr selbstständig bewegen.
Der Begleiter setzte gegen 19:30 Uhr einen Notruf ab. In weiterer Folge wurden die Bergrettung Mürzzuschlag sowie ein Alpinpolizist alarmiert.
Die Einsatzkräfte stiegen gemeinsam rund 500 Höhenmeter zu den in Not geratenen Personen auf, sicherten diese und führten erste Versorgungsmaßnahmen durch.
Da der 21-jährige Wanderer nach dem längeren Verbleib im Schnee bereits stark unterkühlt war und nicht mehr gehfähig erschien, wurde ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC (C17) angefordert.
Der Mann wurde in weiterer Folge in das Krankenhaus Leoben geflogen. Der zweite Wanderer konnte unverletzt von den Einsatzkräften sicher ins Tal begleitet werden.
Die Alpinpolizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die winterlichen Bedingungen im alpinen Gelände hin und empfiehlt eine sorgfältige Tourenplanung sowie die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und der aktuellen Verhältnisse.
Quelle: LPD Steiermark