vonOTS
JULI 03, 2026
Foto: Medizinische Universität Wien/APA-Fotoservice/Martin Hörmandinger
Von ursprünglich 16.880 Angemeldeten haben am heutigen Freitag insgesamt 13.248 Kandidat:innen am gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT für das Studium an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz teilgenommen.
Wie schon in den Vorjahren wurden die Aufnahmetests an mehreren Standorten in ganz Österreich abgehalten. Die Tests der MedUni Wien wurden an der Messe Wien abgehalten, in Graz waren die Stadthalle Graz und für den Standort Linz die Messe Wels die Austragungsorte. In Innsbruck fanden die Tests für die Medizin Uni Innsbruck in der Messe Innsbruck statt.
Die Teilnahmezahlen im Detail:
Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z
Der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ist ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren und gliedert sich in folgende Abschnitte:
Der Aufnahmetest für die Zahnmedizin (MedAT-Z) ist zum überwiegenden Teil identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils Textverständnis und der Aufgabengruppe Implikationen erkennen werden im Testteil Manuelle Fertigkeiten die Aufgabengruppen Drahtbiegen und Formen spiegeln eingesetzt.
Insgesamt 1.950 Studienplätze
Für das Studienjahr 2026/27 stehen für die Studien Human- und Zahnmedizin insgesamt 1.950 Studienplätze zur Verfügung (damit um 50 mehr als im Vorjahr), davon 784 an der Medizinischen Universität Wien, 430 an der Medizinischen Universität Innsbruck, 406 an der Medizinischen Universität Graz und 330 an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz (in Linz nur Humanmedizin). Mindestens 95 Prozent der Studienplätze sind EU-Bürger:innen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten und mindestens 75 Prozent der Studienplätze Studienwerbenden mit einem Reifezeugnis aus Österreich. Diese Kontingentregelung gilt allerdings nur für die Vergabe der Studienplätze in Humanmedizin.
Im Studienjahr 2026/27 stehen bis zu 87 Humanmedizinplätze der 1.950 Medizin-Studienplätze für Aufgaben im öffentlichen Interesse für Bundesländer, die Österreichische Gesundheitskasse, das Bundesministerium für Inneres und das Bundesministerium für Landesverteidigung zur Verfügung. Studienwerber:innen, die sich für einen solchen gewidmeten Studienplatz bewerben wollen, müssen an der regulären Anmeldung für den gewünschten Standort teilgenommen haben und sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der jeweiligen Institution verpflichten, die Aufgaben im öffentlichen Interesse auch tatsächlich zu erbringen. Nähere Details dazu sind unter www.medizinstudieren.at abrufbar.
Quelle: OTS