vonOTS
MÄRZ 31, 2026
Foto: PFOTENHILFE
Foto: PFOTENHILFE
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Pfotenhilfe warnt vor Lebendgeschenken / Verantwortung liegt bei Eltern / Käfighaltung verboten
In den letzten Tagen wurde am Tierschutzhof Pfotenhilfe ein Kaninchen aus Bürmoos (Salzburg), das alleine in einer Wiese gefunden wurde, abgegeben. Kurz darauf kam ein Anruf, dass drei Hühner im Gemeindegebiet von Munderfing (Oberösterreich) herumirren. Mitarbeiter machten sich auf den Weg und fingen das Trio ein. "Ich befürchte, dass es sich bei den Tieren um inzwischen ungewollte Geschenke handelt, an denen man das Interesse verloren hatte", so Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler, die wie jedes Jahr zu Ostern vor Lebendgeschenken warnt: “Freunde, kann man sich nur selber aussuchen. Zudem sind große Feste, wie Geburtstage, Weihnachten und Ostern keinesfalls passende Zeitpunkte, ein neues Familienmitglied aufzunehmen. Ein Tier muss stressfrei in einem neuen Zuhause ankommen. Wenn ein Haustier einzieht, darf man keinesfalls den flauschigen Verlockungen des Handels oder sogenannter Kleintiermärkte und -schauen erliegen. Ein Tier darf niemals ein Spontankauf sein!"
Die meisten Abgaben ungewollter Ostergeschenke hat die Pfotenhilfe Jahr für Jahr zu Sommerferienbeginn, wenn die Tierhalter kurz vor Urlaubsantritt merken, dass sie vergessen haben, für eine Betreuung vorzusorgen. Für wohlüberlegte Tieradoptionen sollte möglichst die ganze Familie nach den Feiertagen einen Termin vereinbaren. "Ins Osternest kann beispielsweise ein Gutschein für einen Besuch in der nächsten Tierschutzeinrichtung, ein Sachbuch über Tierhaltung und jedenfalls ein kuscheliges Stofftier", so Stadler.
Die Pfotenhilfe weist insbesondere auch darauf hin, dass eine Käfighaltung von Hühnern und Kaninchen in Österreich seit vielen Jahren verboten ist - auch in Privathaushalten. Um zu verdeutlichen, wie erbarmungswürdig solche lebenden Ostergeschenke nach kurzer Zeit enden, hat die Pfotenhilfe ein aufklärendes Video veröffentlicht: https://youtu.be/fHssnuQd1Hk?is=WmiAmL-BB8zvUA6u
Quelle: OTS