vonRedaktion International
MÄRZ 26, 2026
Foto: Land Salzburg/Melanie Hutter
Foto: Land Salzburg/Grafik
„echt Kantine“ ging als Sieger der Ausschreibung hervor / Rund 800 Mahlzeiten pro Tag / Vorgaben frisch, regional, bio erfüllt
(LK) Das strenge Auswahlverfahren, wer das Mitarbeiterrestaurant und das öffentliche Café im neuen Landesdienstleistungszentrum betreiben wird, brachte „echt KANTINE“ als Sieger hervor. „Unsere sehr umfangreichen Anforderungen, was Qualität, Regionalität und Abwicklung betrifft, werden von diesem Bieter am besten erfüllt, darin war sich die Auswahlkommission einig“, fasst Asim Perviz, der das Auswahlverfahren für das Land Salzburg koordiniert hat, zusammen.
Es geht um die Versorgung von rund 1.400 Landesbediensteten im neuen Landesdienstleistungszentrum (LDZ), aber auch um die Besucher des öffentlichen Cafés, des Betriebskindergartens, der Teilnehmer der Kurse der Salzburger Verwaltungsakademie und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Kantine in der Kaigasse nutzen. Außerdem muss der neue Betreiber das Catering für Veranstaltungen im LDZ abwickeln. Man rechnet mit rund 800 frisch zubereiteten Mahlzeiten pro Tag. Mindestens 85 Prozent regionale Lebensmittel – das ist mehr als in den Anforderungen - und 30 Prozent Bio-Anteil sowie unkomplizierte Abwicklung sind Teil des Gastro-Konzepts.
„Frisch und regional liegt in unserer DNA“
Geschäftsführer Horst Schafler von „echt KANTINE“ aus der kleinen Gemeinde Gersdorf an der Feistritz in der Steiermark unterstreicht angesichts des Zuschlags: „Regionalität und echtes Handwerk liegen in unserer DNA. Wir haben Erfahrung mit Großküchen, garantieren Vielfalt und Frische durch Regionalität und werden dafür sorgen, dass es zu einer unkomplizierten Abwicklung kommt. Man will ja nicht nur gut essen, sondern nicht viel Zeit beim Warten verbringen. Das werden wir aufgrund unserer Erfahrung schaffen“, so Schafler. Sein Konzept hat sich gegen sieben andere Anbieter durchgesetzt und er wird im Landesdienstleistungszentrum rund zwölf neue Gastro-Arbeitsplätze in Salzburg schaffen.
„Land ist wichtiges Vorbild“
Dass es bei der Vergabe für das Mitarbeiterrestaurant im LDZ auch um eine Vorbildwirkung geht, dessen ist sich auch Landesrat Maximilian Aigner bewusst. „Wir reden nicht nur darüber, wir setzen es konsequent um: Als Land Salzburg übernehmen wir Verantwortung und zeigen mit Vorbildwirkung, dass eine Versorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in großen Mengen regional und zu einem wesentlichen Teil biologisch möglich ist. Mit rund 85 Prozent regionalen Lebensmitteln und 30 Prozent Bio-Anteil unterstützen wir gezielt unsere heimischen Produzenten und beweisen, wie praktikabel und sinnvoll dieser Weg ist“, betont der Landesrat.
„Frisch und doch preiswert“
Vielfalt, Frische und Regionalität waren wichtige Kriterien, aber natürlich geht es auch um den Preis. Landesamtdirektor Franz Moser: „Die Menüs werden in der Gesamtschau nicht teurer, obwohl im LDZ frisch gekocht wird. Das ist in Zeiten wie diesen nicht selbstverständlich und ist eine gute Nachricht für alle, die das Restaurant und das Café nutzen werden. Auch ich werde schauen, dass ich so oft wie es nur geht im LDZ bin und auch mich wird man in der Kantine finden, ich freue mich nämlich sehr darauf“, so Moser.
„Wichtiger Mehrwert im Arbeitsalltag“
Das Auswahlverfahren für den Kantinenbetreiber im LDZ war äußerst umfangreich und transparent, der Vergabeprozess wurde durch die Bundesbeschaffungsagentur begleitet, das Vergabegesetz und die Kriterien mussten Punkt für Punkt eingehalten werden und es gab mehrere Verhandlungsrunden. Thomas Elsenhuber vertrat in der Kommission die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betont: „Ich bin überzeugt, dass wir von den acht Anbietern den bestmöglichen ausgewählt haben. Qualität und mehr Auswahl und ein vereinfachter Zugang zum Essen werden dazu beitragen, dass wir einen wichtigen Mehrwert im Arbeitsalltag haben und der Start im neuen LDZ ein guter wird. Durch den Kantinenbeirat werden wir auch weiter aktiv mitreden“, so Elsenhuber.
Daten und Fakten
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Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260326_70 (mel/ap/hei)
Quelle: Land Salzburg