Langenzersdorf, Bez. Korneuburg: Brand in Behindertenwohnheim

vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 08, 2026

Foto: FF-Langenzersdorf

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Feuerwehr Langenzersdorf verhindert weitere Ausbreitung

Die Feuerwehr Langenzersdorf wurde am Vormittag des 4. Jänner zum ersten Einsatz des Jahres 2026 alarmiert. Dabei handelte es sich um einen größeren Brandeinsatz in einem Behindertenwohnheim.

Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich heraus, dass ein Brand in einem Müllraum im Innenhof des Gebäudes ausgebrochen war. Aufgrund der starken Rauch- und Hitzeentwicklung drohte das Feuer auf die Fassade und den Dachstuhl des benachbarten Gebäudes, sowie der angrenzenden Unterkunft überzugreifen.
Der Brand konnte unter Vornahme mehrerer Löschleitungen und unter schwerem Atemschutz schnell unter Kontrolle gebracht und die Ausbreitung auf das Nachbarobjekt, sowie auf weitere Teile des Wohnheimes verhindert werden.

Im betroffenen Bereich des Wohnheimes breitete sich das Feuer jedoch durch die Zwischendecke aus. Um die weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern und sicherzustellen, dass keine Glutnester verblieben, waren umfangreiche Öffnungensarbeiten der Dachkonstruktion erforderlich. Dies ermöglichte den Einsatzkräften, auch die letzten Glutnester in der Zwischendecken zu lokalisieren und zu löschen.

Parallel dazu wurden alle Bewohner des Wohnheimes schnell und sicher evakuiert und konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst betreut und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Durch den Brand und die Rauchentwicklung wurden insgesamt vier Zimmer des Wohnheimes beschädigt und sind derzeit nicht bewohnbar. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt und alle vom Brand betroffenen Bereiche gründlich mittels Wärmebildkamera überprüft.
Im Anschluss wurde der unmittelbar eingetroffene Brandursachenermittler der Polizei bei seiner ersten Aufnahme unterstützt. Parallel wurden im Feuerwehrhaus alle Gerätschaften und Uniformen gereinigt und wieder einsatzbereit aufgerüstet.

Nach rund 3 Stunden sowie einer weiteren Nachkontrolle konnte der Einsatz beendet werden.

Quelle: Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf

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