München: Der Jahreswechsel 2025-2026 Silvesterbilanz (Stadtgebiet)

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JÄNNER 02, 2026

ots/Feuerwehr München

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München (ots) -

Mittwoch, 31. Dezember 2025 bis Donnerstag, 01. Januar 2026 Stadtgebiet

Die Silvesternacht ist üblicherweise die einsatzreichste Nacht für alle Blaulichtorganisationen und medizinischen Einrichtungen. Dies hat sich auch dieses Jahr wieder bestätigt.

Da das Einsatzaufkommen an Silvester planbar ist, wurden bereits im Vorfeld Maßnahmen ergriffen, um diesem Szenario gerecht zu werden. Zu einer Personalerhöhung über den Regelbetrieb hinaus in der Leitstelle München wurden auch ab 21 Uhr 21 weitere Hilfeleistungslöschfahrzeuge in den Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr München sowie eine zusätzliche Drehleiter bei der Berufsfeuerwehr in Dienst. Auch im Rettungsdienst waren zusätzliche Rettungswägen in der Nacht besetzt.

Während der Mittwoch tagsüber mit normalen Einsatzzahlen vergleichsweise ruhig war, stiegen die Alarmierungen der Einsatzkräfte zu Mitternacht langsam an und gipfelten in einer hohen Einsatzfrequenz zwischen 0.00 Uhr bis 2.00 Uhr.

Die ersten Brände im Betrachtungszeitraum waren noch nicht mit der Silvesternacht in Bezug zu bringen. So brannte es um 20.28 Uhr in einem Kühlraum eines Restaurants in der Hanauer Straße. Die eigenen Löschversuche des Personals zeigten leider keine Wirkung. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr war der Brand aber schnell unter Kontrolle. Es wurde hierbei niemand verletzt.

Um 22.07 Uhr kam es zu einem Zimmerbrand am Kufsteiner Platz. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München mussten sich gewaltsam Zugang zur Brandwohnung verschaffen und konnten den Brand schnell löschen. Es war wohl niemand in der Wohnung. Dennoch musste das Treppenhaus abgesucht und gelüftet werden.

In die Schmalkaldener Straße wurde die Feuerwehr dann um 23.51 Uhr zu einem Balkonbrand gerufen. Hier brannte es im vierten Obergeschoss. Die Bewohner hatten die Wohnung bereits verlassen und auch das Treppenhaus war rauchfrei. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell löschen.

In der Alzeyer Straße wurde um 0.02 Uhr ein Kellerbrand gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zog schon dichter schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner empfingen die Einsatzkräfte unverletzt vor dem Gebäude. Da der erste Zugriffsweg durch eine verschlossene Stahltür ging, entschied der Einsatzleiter, einen zweiten Löschweg über das Kellerfenster vorzunehmen. Die beiden in Brand geratenen Kellerabteile mussten nach der Brandbekämpfung aufwendig ausgeräumt werden, um alle Brandnester zu finden. Zudem mussten mehrere Wohnungen auf Rauch kontrolliert werden. Insgesamt verwendeten die Einsatzkräfte in den knapp zwei Stunden Einsatzzeit zehn Atemschutzgeräte, zwei C-Rohre und ein Lüftungsgerät. Verletzt wurde auch hier niemand.

Um 0.09 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Leopoldstraße aus. Hier stellte sich nach der ersten Kontrolle schnell heraus, dass die Dachbegrünung eines Flachdachs Feuer gefangen hatte. Hier konnte die Feuerwehr wieder schnell abrücken.

Ein weiterer Balkonbrand wurde um 0.19 Uhr in der Langbürgener Straße gemeldet. Im fünften Geschoss waren die Flammen weithin sichtbar. Die Einsatzkräfte gingen sowohl über das Treppenhaus als auch über eine Drehleiter zur Brandbekämpfung vor. Zudem mussten Sie den Dachstuhl auf eine Brandausbreitung kontrollieren. Hier waren die Kräfte gut eineinhalb Stunden vor Ort.

Zu einem dritten Balkonbrand gingen um 1.39 Uhr mehrere Meldungen ein, die bereits schilderten, dass im Peschlanger im siebten Geschoss ein Balkon brenne und auch die Flammen nach oben schlagen. Die Einsatzkräfte gingen parallel über das Treppenhaus und die Drehleiter vor. So konnten sie den Flammenüberschlag eingrenzen und den Brand löschen. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner wurden während der Löschmaßnahmen in Großraumrettungswägen betreut. Nach der Brandbekämpfung konnten alle wieder in Ihre Wohnungen, die Brandwohnung ist vorerst aber nicht bewohnbar.

Zu diesen Einsätzen kamen im Laufe der Nacht unzählige kleinere Brände, wie Mülltonnen, offene Lagerräume, Garagen, Unrat und vieles mehr hinzu. In der Leopoldstraße brannten um 4.05 Uhr mehrere Großraumtonnen im Keller eines Mehrfamilienhauses. Nach einer knappen Stunde konnten auch hier die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Insgesamt waren es in der Zeit 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr Feuerwehreinsätze 191, davon 167 Brandeinsätze und 24 Technische Hilfeleistungen.

Im Bereich des Rettungsdienstes gab es das übliche Spektrum an medizinischen Notfällen, die in der Silvesternacht zu erwarten sind. So summierten sich die Rettungsdiensteinsätze insgesamt (alle Hilfsorganisationen) von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr auf 381.

(pyz)


Quelle: Original-Content von: Feuerwehr München, übermittelt durch news aktuell

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