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OKTOBER 15, 2026
ots/Bundespolizeidirektion München
Lindau/Bregenz (ots) - Am Montag (12. Oktober) hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) zwei mutmaßliche Fahrraddiebe vorläufig festgenommen. Im Transporter eines 39-jährigen Ukrainers und eines 44-jährigen Polen fanden die Beamten sieben mutmaßlich gestohlene Fahrräder sowie Werkzeug im Gesamtwert von circa 17.500 Euro. Das Landeskriminalamt in Bregenz hat aufgrund des Tatortes in Vorarlberg die Ermittlungen übernommen.
Lindauer Bundespolizisten stoppten in den frühen Morgenstunden in der Kontrollstelle Sigmarszell einen Transporter mit polnischer Zulassung. Die beiden Insassen, der 39-jährige ukrainische Fahrer sowie der 44-jährige polnische Beifahrer, konnten sich entsprechend ausweisen. Die beiden Männer mit Wohnsitz in Polen wirkten sichtlich nervös und machten widersprüchliche Angaben zu ihrem Reiseweg.
Die Beamten fanden bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fünf E-Bikes, zwei Gravelbikes und diverses Werkzeug. Außerdem stellten die Polizisten an den Rädern zum Teil noch die aufgebrochenen Schlösser sowie befüllte Trinkflaschen fest. An den Rahmen befanden sich teilweise Aufkleber von Vorarlberger Fahrradgeschäften. Weiterhin recherchierten die Beamten, dass der Pole bereits im Vorjahr wegen schweren Diebstahls in Deutschland polizeibekannt geworden war.
Bereits während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort und nochmals am späten Abend gingen zwei telefonische Meldungen mutmaßlicher Geschädigter bei der Bundespolizei ein. Dank GPS hatten die beiden Österreicher ihre Fahrräder direkt in der Kontrollstelle Sigmarszell beziehungsweise später im Bundespolizeirevier Lindau lokalisieren können.
Die Bundespolizisten stellten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten und dem Landeskriminalamt Bregenz die Fahrräder im Wert von etwa 12.000 Euro, diverse Ausrüstungsgegenstände und das Werkzeug sicher. Die Beamten setzten den Polen auf freien Fuß und wiesen den Ukrainer nach Österreich zurück. Die weiteren Ermittlungen sowie die sichergestellten Sachen wurden an das österreichische Landeskriminalamt übergeben.
Da der entlassene Pole den Ukrainer freiwillig zurück nach Österreich begleitete, nutzten die dortigen Kriminalbeamten - nach entsprechender Information durch die Bundespolizei - die Gelegenheit, beide Männer zu vernehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Beschuldigten auf freien Fuß.
Mit Ausnahme eines Eigentümers konnte das Landeskriminalamt Bregenz bereits alle Geschädigten verständigen. Wie sich erst im Laufe der Ermittlungen herausstellte, stammt das sichergestellte Elektrowerkzeug im Wert von circa 5.500 Euro vermutlich aus einem Diebstahl oder Einbruch im Raum München.
Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell