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AUGUST 02, 2026
ots/Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn
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Bonn (ots) -
Vega de Espinareda, Region Kastilien und León, 02.08.2026, 10:00 Uhr:
Nach knapp 2.000 Kilometern Anreise sind die Einsatzkräfte des NRW-Waldbrandmoduls am Samstagnachmittag im Einsatzraum in der spanischen Provinz Kastilien und León eingetroffen. Nach einer rund dreitägigen Anreise seit Donnerstagmorgen konnte ein ehemaliges Kloster im Ort Vega de Espinareda als Unterkunft für die 56 Einsatzkräfte bezogen werden. Dort stehen Schlafsäle, eine Großküche und sanitäre Anlagen zur Verfügung. Die mitgebrachten Zelte mussten daher nicht aufgebaut werden.
Nach der Ankunft teilte sich das Team planmäßig in zwei Teile: Während eine Gruppe die Unterkunft als sogenannte Base of Operations für die kommenden Tage vorbereitete, wurde eine Brandbekämpfungseinheit unmittelbar zu einem Waldbrand in einem Naturschutzgebiet abgerufen. Dort unterstützten die Einsatzkräfte die spanischen Einheiten bei der Bekämpfung des Vegetationsbrandes.
Auch am Sonntagmorgen wurde der Einsatz planmäßig fortgesetzt. Die Einsatzkräfte fuhren zu dem zuletzt aktivsten Bereich eines Waldbrandes, der rund vier Kilometer vom Camp entfernt liegt. Dort wurde die Feuerfront kontrolliert, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zudem wurden Glutnester aufgespürt und abgelöscht. Bei der Anfahrt und während der Arbeiten werden die deutschen Einsatzkräfte von den örtlichen Behörden sehr gut unterstützt. Dadurch ist ein effizientes Arbeiten in zwei Schichten möglich.
Die Mobilisierungszeit der EU-Einheit von rund 55 Stunden zwischen der Abfahrt in Deutschland und dem Beginn der Maßnahmen vor Ort war nur durch eine strukturierte Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen möglich. Beteiligt waren unter anderem das Emergency Response Coordination Centre (ERCC) der Europäischen Union, das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Kontaktstellen der Innenministerien in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie die beteiligten Dienststellen.
Der Einsatz des Moduls erfolgt im Rahmen der Amtshilfe durch das Land Nordrhein-Westfalen für die Bundesrepublik Deutschland. Die Kosten des Einsatzes werden vom Bund gemeinsam mit der Europäischen Union getragen. Die operative Abwicklung wird durch das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) des BBK in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Bonn und der Europäischen Union koordiniert.
Quelle: Original-Content von: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn, übermittelt durch news aktuell