vonRedaktion Salzburg
MAI 25, 2026
© NLK Khittl
LH Mikl-Leitner: „In Bad Traunstein werden Tradition und Moderne miteinander verbunden und so lebenswerte Räume für Generationen geschaffen“
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentiert mit der Waldviertler Gemeinde Bad Traunstein Niederösterreichs Teilnehmer am EV!RA 2026. Als Vorbildgemeinde für Kooperationen und Bürgerbeteiligung will Bad Traunstein im Wettbewerb mit Leitprojekten zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Strukturen punkten.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigt sich davon überzeugt, dass sich Bad Traunstein auf europäischer Ebene hervorragend schlagen werde, zumal es auch dem Wettbewerbsmotto „All different. All together“ auf besondere Weise gerecht werde. „Bad Traunstein lebt vor, wie Gemeinschaft, Innovationskraft und regionale Identität erfolgreich zusammenspielen. Genau dieses Miteinander macht die Gemeinde zu einem starken Vertreter Niederösterreichs in Europa.“
Darüber hinaus erklärt die Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Der EV!RA-Wettbewerb zeigt, wie viel Innovationskraft und Engagement in Europas Gemeinden steckt. Der internationale Austausch bringt wertvolle Impulse – und macht den Wettbewerb für alle Beteiligten zu einer Bereicherung.“
Ziel des Wettbewerbes, der seit 1990 heuer bereits zum 19. Mal von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung durchgeführt wird, ist es, Landgemeinden in ihrem Engagement für die Zukunftsfähigkeit ihres engeren Lebensraumes zu bestätigen, zu weiteren Aktivitäten und zur Nachahmung anzuregen, die gesamt-gesellschaftliche Bedeutung der ländlichen Regionen der europäischen Öffentlichkeit bewusst zu machen und nicht zuletzt auch Europas Zusammenwachsen zu stärken. Eine internationale, interdisziplinäre Jury zeichnet für die Bewertung verantwortlich. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie das teilnehmende Gemeinwesen auf die festgestellten Stärken und Schwächen sowie internen und externen Gefahren und Chancen reagiert hat. Dabei geht es um Maßnahmen und Strategien zur Stärkung der ökonomischen Potenz, der ökologischen Qualität, des sozialen Zusammenhalts und des kulturellen Reichtums.
Niederösterreich hat die Waldviertler Gemeinde Bad Traunstein als Siegerin des vorangegangenen Projektwettbewerbes in das Rennen um den begehrten Preis geschickt. Sie zeichnet sich durch Pionierqualitäten, Kreativität, Weitblick, Kooperationsbereitschaft und Ausdauer aus. „Aus einer Fülle an Maßnahmen zur Hebung der Lebensqualität sowie zur Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen haben wir drei Leitprojekte ausgewählt und in das Zentrum unserer Bewerbung gestellt, die die Entwicklung der Gemeinde beispielhaft widerspiegeln,“, erklärt Bürgermeister Roland Zimmer. Unter anderem zeichnet sich Bad Traunstein duch den „Verein NÖ Kinderbetreuung“ aus, mit dem durch die umfassende Zusammenarbeit mit 17 Gemeinden ein Betreuungsangebot geschaffen wurde. Das zweite Highlight ist die Errichtung eines generationenübergreifenden Gemeinschaftsgartens im Ortszentrum, der auch als „Klasse im Freien“ dient und Nahrungsmittel für die neue Schulküche liefert. Das dritte Leitprojekt, die Einrichtung eines eigenen Bereiches für ein vielfältiges Angebot an regionalen Spezialitäten im örtlichen Kaufhaus, entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Nahversorger und Tourismus. Dieses „Traunsteiner G’schäftl“ stärkt ebenso wie der Selbstbedienungsladen „Bauernbox“ die regionale Wertschöpfung und sichert gleichzeitig die Nahversorgung im Ort.
Quelle: Land Niederösterreich