Trier: Erschreckendes Ergebnis bei Kontrollen von Holztransporten

vonPresseportal.de
JÄNNER 22, 2026

ots/Polizeipräsidium Trier

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Grenzgebiet Deutschland - Belgien (ots) -

Am Mittwochmorgen führten Beamte verschiedener Behörden im Grenzgebiet zwischen Belgien und Deutschland zeitgleich Kontrollen aufgrund immer wieder überladener Holztransporte und einem Unfall im Dezember mit einem Langholztransport durch. Das Ergebnis dieser Kontrollen spricht für sich. Denn die Ergebnisse der Kontrollen fielen teils deutlich aus. Bei dreiviertel der kontrollierten Holztransporte wurde dabei eine Überladung festgestellt. Besonders erschreckend dabei: Außer einem Holztransport brachten die restlichen Holztransporte ein Gesamtgewicht von über 50 Tonnen auf die Waage. Ein Holztransport brachte es dabei auf 49 Tonnen Gesamtgewicht, der überwiegende Rest hatte ein Gesamtgewicht zwischen 51 und 59,5 Tonnen, dies alles bei erlaubten 40 Tonnen. Absoluter Spitzenreiter bei den Kontrollen dabei war jedoch ein belgischer Langholztransport im Bereich Wahlerscheid, welcher mehr als deutlich überladen war. Bei diesem wurde sage und schreibe ein Gesamtgewicht von 63,7 Tonnen festgestellt und war somit über 55% überladen. Die Weiterfahrt wurde nicht nur wegen der Überladung untersagt, es wurden auch sämtlich notwendigen Ausnahmegenehmigungen vor Ort eingezogen, so dass der Holztransport seine gesamte Ladung abladen musste und mindestens zwei andere des Unternehmens die Holzstämme weitertransportieren mussten. Außerdem musste der Fahrer des überladenen Holztransportes eine Sicherheitsleistung von knapp 800 Euro vor Ort hinterlassen. Erst danach wurde ihm die leere Weiterfahrt gestattet. Gegen alle Fahrer wurde jeweils ein Bußgeldverfahren eingeleitet und gegen die verantwortlichen Unternehmen ein Verfahren wonach der Frachterlös unter Umständen eingezogen werden kann. Bei den Kontrollen fiel zudem noch ein mit Dung beladener Sattelzug aus den Niederlanden auf, bei dem ein Gewicht von knapp 45 Tonnen festgestellt wurde. Zudem verstieß der Transport gegen das Güterkraftverkehrsgesetz. Ein Holztransport war dazu noch etwas zu schnell unterwegs, so dass gegen den Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vorgelegt wird und er musste eine Sicherheitsleistung von knapp 200 Euro vor Ort zahlen. Danach durfte dieser etwas gemächlicher seine Fahrt fortsetzen. Im weiteren Verlauf der Kontrollen wurden zudem mehrere Ordnungswidrigkeit wegen Verstößen gegen die Lenk und Ruhezeiten festgestellt. Fazit dieser Kontrollen: Nur wenige der kontrollierten Fahrzeuge hatten das erlaubte Gesamtgewicht von 40 Tonnen. Auch wenn der ein oder andere Fahrer nicht so begeistert von den Kontrollen war, zeigt das Ergebnis jedoch, dass sie notwendig sind und in Zukunft auch immer wieder durchgeführt werden müssen. Im Einsatz waren Beamte der Police Zone Eifel aus Belgien, des Verkehrsdienstes Euskirchen, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität, sowie der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier.


Quelle: Original-Content von: Polizeipräsidium Trier, übermittelt durch news aktuell

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