vonRedaktion Salzburg
JULI 02, 2026
Foto: BFKDO EU - Rene Fasching
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Purbach am Neusiedler See, 1. Juli 2026 – Am gestrigen Mittwoch wurde die Feuerwehr Purbach um 14:55 Uhr zu einem Flurbrand im Gemeindegebiet alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erkannte der Einsatzleiter, dass sich das Feuer aufgrund der Witterungsverhältnisse rasch ausbreitete, worauf umgehend die Feuerwehr Donnerskirchen zur Unterstützung nachalarmiert wurde.
Trotz des schnellen Eingreifens breitete sich der Brand durch den starken und ständig drehenden Wind weiter aus. Um 15:19 Uhr musste der Einsatzleiter die Alarmstufe auf die höchste Stufe erhöhen, wodurch weitere Feuerwehren und Spezialkräfte zur Einsatzstelle beordert wurden.
Die Einsatzkräfte bekämpften den Vegetationsbrand gleichzeitig von mehreren Seiten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Der wechselnde Wind sowie die hohen Außentemperaturen stellten die Feuerwehrmitglieder dabei vor besondere Herausforderungen und erforderten ein laufendes Anpassen der Einsatztaktik.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Purbach, Donnerskirchen, Breitenbrunn, Schützen am Gebirge sowie der Drohnenstützpunkt Nord aus Rust mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 75 Feuerwehrmitgliedern. Mit den Feuerwehren Breitenbrunn und Schützen am Gebirge kamen zudem speziell ausgebildete Vegetationsbrandbekämpfungseinheiten (VBB) zum Einsatz.
Diese verfügen neben einer besonderen Ausbildung auch über spezielle Ausrüstung für Vegetationsbrände. Dazu zählen unter anderem Löschrucksäcke, mit denen Wasser auch in schwer zugängliches Gelände transportiert werden kann, sowie spezielles Handwerkzeug, um den Boden aufzubrechen und versteckte Glutnester freizulegen und gezielt abzulöschen.
Eine wesentliche Unterstützung für die Einsatzleitung stellte auch die Drohneneinheit dar. Mittels Wärmebildkamera konnten Glutnester, Hitzeentwicklungen sowie mögliche Brandausbreitungen aus der Luft erkannt und laufend an die Einsatzleitung übermittelt werden. Dadurch konnten die eingesetzten Kräfte gezielt eingesetzt und die Brandbekämpfung effizient koordiniert werden.
Durch das rasche und koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Feuerwehren konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Quelle: BFKDO EU - Rene Fasching