vonRedaktion International
JULI 27, 2026
Symbolbild
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Am 27. Juli 2026 wurde von 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr eine neuerliche Suche nach Kriegsrelikten durch die Polizei sowie dem Entminungsdienstes des Heeres durchgeführt. Hierbei konnten noch geringe Mengen an Zünder, Granaten und Infanteriemunition aufgefunden werden. Nach Einschätzung der Gefahr durch den Entminungsdienst wurde das vorherrschende Platzverbot von der BH Gmunden mit Wirkung vom 27. Juli 2026 um 14:40 Uhr aufgehoben. Die Sperren sowie Kundmachungen wurden von Gemeindemitarbeitern der Gemeinde Bad Ischl entfernt.
Ursprüngliche Presseaussendung vom 26.07.2026:
Nach dem Fund von Kriegsrelikten am derzeit ausgetrockneten Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl verständigte ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden am Abend des 25. Juli 2026 die Polizei. Bei den Kriegsrelikten handelte es sich um Zugzünder aus dem 2. Weltkrieg. Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden verfügte ein Platzverbot und der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres wurde in Kenntnis gesetzt.
Am Vormittag des 26. Juli 2026 wurde mit der Räumung begonnen. Während der Bergungsarbeiten erhielten die Beamten einen Hinweis über weitere auffällige Gegenstände entlang des Uferbereiches, weshalb der Suchradius erweitert werden musste. Im Zuge der ausgedehnten Such- bzw. Räumungsaktion konnten insgesamt zirka 200kg Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial sichergestellt werden. Außerdem wurden auch zwei Stück 1kg-TNT-Sprengsätze freigelegt und durch den Entminungsdienst gesichert. Die gesicherten Gegenstände wurden vom Entminungsdienst nach Abschluss der Räumungsarbeiten abtransportiert. Aufgrund der hohen Gefährdungslage durch die aufgefundenen Kriegsrelikte für Touristen, Badegäste und Anrainer weitete die Bezirkshauptmannschaft das Platzverbot auf den gesamten Uferbereich, sowie den angrenzenden Wanderweg rund um den Nussensee aus.
Quelle: LPD Oberösterreich