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SEPTEMBER 17, 2026
ots/Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
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Brilon (ots) -
Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hat am Dienstag, 15. September 2026, gemeinsam mit der Bezirksregierung Arnsberg, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie dem Hochsauerlandkreis eine gezielte Kontrolle des Schwerlastverkehrs in Brilon durchgeführt.
Im Mittelpunkt der gemeinsamen Kontrollaktion standen insbesondere die Ladung und Ladungssicherung, die Einhaltung erforderlicher Transportgenehmigungen, der technische Zustand der Fahrzeuge sowie die Einhaltung der Sozialvorschriften im gewerblichen Güterverkehr. Dass solche Kontrollen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten, zeigte sich während der Kontrollaktion sehr deutlich.
Bei einer überprüften Fahrzeugkombination stellten die Einsatzkräfte fest, dass Öl von der Ladefläche auf die Fahrbahn tropfte. Bei der anschließenden genaueren Überprüfung zeigte sich, dass eine transportierte Maschine aufgrund unsachgemäßer Sicherung während des Transports beschädigt worden war und dadurch Öl austrat. Der Transport hätte in dieser Form nicht durchgeführt werden dürfen.
Das austretende Öl stellte eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar und führte zudem zu einer Verunreinigung des Erdreichs. Die Feuerwehr wurde hinzugezogen, um erforderliche Sicherungsmaßnahmen zu treffen und weitere Gefahren zu verhindern. Zusätzlich musste ein Spezialfahrzeug angefordert werden, um das verbliebene Öl aus der Maschine zu entfernen und die Voraussetzungen für einen sicheren Weitertransport zu schaffen.
Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachkompetenzen
Für Polizeirat Victor Ocansey, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, zeigt die Kontrollaktion zugleich, welchen Stellenwert die behördenübergreifende Zusammenarbeit bei der Überwachung des Schwerlastverkehrs hat: "Verkehrssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Gerade bei der Kontrolle des Schwerlastverkehrs profitieren wir davon, dass unterschiedliche Behörden ihre jeweiligen Fachkompetenzen zusammenführen. Polizei, Bezirksregierung, Bundesamt für Logistik und Mobilität und Hochsauerlandkreis betrachten dabei unterschiedliche Aspekte, verfolgen aber ein gemeinsames Ziel: Gefahren frühzeitig zu erkennen und schwere Verkehrsunfälle möglichst zu verhindern. Diese Zusammenarbeit hat sich in der Praxis bewährt. Deshalb wollen wir sie auch künftig konsequent fortsetzen und weiter stärken."
Dabei stehen nicht allein die Feststellung und Ahndung von Verstößen im Vordergrund! Ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrsüberwachung ist auch der präventive Ansatz. "Unser Anspruch ist es, nicht erst tätig zu werden, wenn etwas passiert ist. Wir wollen Risiken erkennen, bevor daraus Unfälle entstehen. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Kontrolle zeigen sehr anschaulich, warum diese Arbeit notwendig ist", so Ocansey.
Auch die Bilanz der Kontrolle verdeutlicht die Bedeutung solcher Maßnahmen - festgestellt wurden:
- acht Verstöße wegen der Ladungssicherung, - drei Ordnungswidrigkeiten wegen technischer Verstöße an Lkw, - eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines im EG-Kontrollgerät aufgezeichneten Geschwindigkeitsverstoßes, - eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen Sozialvorschriften, - eine Gewinnabschöpfung wegen eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Ladungssicherheit, - eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie - eine Strafanzeige wegen eines Umweltdelikts.
Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis wird auch künftig gezielte Kontrollen des Schwerlastverkehrs durchführen und dabei den engen Austausch und die Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden fortsetzen. Ziel bleibt es stets, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Verstöße konsequent zu verfolgen und durch Kontrolle, Prävention und Aufklärung die Sicherheit auf den Straßen im Hochsauerlandkreis nachhaltig zu erhöhen.
Quelle: Original-Content von: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, übermittelt durch news aktuell