Märkischer Kreis: Großflächiger Stromausfall nach Brand einer 10-kV-Station

vonPresseportal.de
MÄRZ 26, 2026

ots/Feuerwehr Iserlohn

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Iserlohn (ots) -

Um 10:55 Uhr wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr gemeinsam mit der Löschgruppe Stadtmitte zu einem Brandereignis in einer 10-kV-Station in die Gerichtstraße alarmiert. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage.

Parallel kam es zu einem großflächigen Stromausfall im westlichen Teil der Innenstadt. Betroffen waren unter anderem auch beide Iserlohner Krankenhäuser. Zeitgleich löste die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in der Iserlohnerheide aus. Durch den Stromausfall kam es zu Störungen im Betriebsablauf und anschließend zu einem Brand, bei dem im Einsatzverlauf die Löschgruppen Bremke, Letmathe, Sümmern, Drüpplingsen und Leckingsen eingesetzt wurden.

Umgehend wurde an der Feuerwache eine Technische Einsatzleitung (TEL) aus Führungskräften der Berufs- & Freiwilligen Feuerwehr eingerichtet. Hierzu wurden auch dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr einberufen. Unterstützt wurde der Stab zudem durch einen Fachberater des THW und die Sondereinheit Funk. Zur Sicherstellung der kritischen Infrastruktur wurden im Verlauf mehrere Notstromkomponenten nach Iserlohn angefordert. Hier kamen Einheiten des THW, die Feuerwehr Hagen sowie Teile des Katastrophenschutzes der Feuerwehr des Märkischen Kreises zum Einsatz. Zusätzlich wurden alle Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet besetzt.

Die Brandbekämpfung und Sicherungsmaßnahmen an der Gerichtstraße dauerten bis etwa 14:00 Uhr an. Unterstützung erhielten wir dort durch die Berufsfeuerwehr Hagen und die Werkfeuerwehr Bakelite, die mit Sonderlöschmitteln vor Ort waren. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte an allen Einsatzstellen beteiligt. Während des Einsatzes wurden zwei Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Beide konnten nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden, sind jedoch vorerst nicht dienstfähig.

Gegen 14:45 Uhr konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden und die Maßnahmen durch die Feuerwehr schrittweise zurückgenommen werden.


Quelle: Original-Content von: Feuerwehr Iserlohn, übermittelt durch news aktuell

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