Hermagor: Großübung der Einsatzkräfte in der Gemeinde

vonRedaktion Salzburg
OKTOBER 18, 2026

Foto: BI Florian Jost, BI Erik van Meenen / BFKdo Hermagor

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Foto: BI Florian Jost, BI Erik van Meenen / BFKdo Hermagor

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Am 17. Oktober 2026 fand in der Stadtgemeinde Hermagor – Pressegger See eine gemeinsame Großübung von 13 Feuerwehren des Abschnittes „Unteres Gailtal“ und Rotem Kreuz mit insgesamt rund 150 Einsatzkräften statt. Geübt wurden mehrere Szenarien an zwei Einsatzorten.

Schwerer Verkehrsunfall in Möderndorf

Das erste Szenario bestand aus einem schwerem Verkehrsunfall mit einem rundholzbeladenen LKW-Zug und drei PKW auf der Eggeralm Landesstraße (L23) auf Höhe der Garnitzenbachbrücke beim Klammwirt. Hier mussten von den Einsatzkräften mehrere Personen aus den Fahrzeugen gerettet, versorgt und abtransportiert werden. Zudem galt es, den Austritt von Betriebsmitteln zu stoppen und die Umweltbeeinträchtigung durch bereits ausgetretene gefährliche Stoffe zu verhindern. Dazu musste auch eine Ölsperre im Garnitzenbach errichtet werden.

Forstunfall und Entstehungsbrand im Wald

Das zweite Szenario beinhaltete einen Forstunfall mit schwer verletzten und eingeklemmten Personen im Wald zwischen Mellweg und Paßriach. Zudem geriet ein Knickschlepper im Wald in Brand. Hier galt es, die Verletzten schnellstmöglich zu retten und die Ausbreitung des Brandes auf den Wald zu verhindern. Dazu mussten vom MRAS-Trupp (Menschenrettung und Absturzsicherung) auch Seilgeländer im Wald installiert werden. Zur Rettung der eingeklemmten Personen wurden auch Hebekissen eingesetzt. Für die Brandbekämpfung musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden.

Dunkelheit als Herausforderung

Der Zeitpunkt der Großübung am Abend bei beginnender Dunkelheit war nicht zufällig gewählt. „Die Einsatzkräfte müssen auch bei Dunkelheit sicher und effektiv arbeiten können. Der Aufbau der vorhandenen Beleuchtungsausrüstung sowie die Verwendung von Hand- und Stirnlampen waren eines der Übungsziele“, so Abschnittsfeuerwehrkommandant Robert Koppensteiner. Er bedankte sich im Rahmen der Nachbesprechung beim Roten Kreuz für die gute Zusammenarbeit. Ebenso dankte er allen, die an der Großübung als Statisten oder an der Vorbereitung mitgewirkt oder ihre Grundstücke und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Bürgermeister DI Leopold Astner und Feuerwehrreferent StR Ing. Wolfgang Wallner luden im Anschluss alle Beteiligten zu einem Imbiss, zubereitet von Sigi Truppe, beim Rüsthaus in Egg ein.

Im Übungseinsatz standen:

FF Kühweg mit KLFA

FF Hermagor mit KRF-S, SRF-K und MZF

FF Weißbriach mit RLFA 2000

FF Rattendorf mit TLFA 2000

FF Möschach mit KLFA

FF Radnig mit KLFA

FF Lassendorf mit KLFA

FF Mellweg mit KLFA

FF Förolach mit TLFA 1300

FF Dellach/Hermagor mit KLF

FF Tratten mit KLFA

FF Matschiedl mit KLFA

FF Vorderberg mit TLFA 1500

BFK OBR Herbert Zimmermann

BFK-Stv. BR Gerd Guggenberger

AFK ABI Robert Koppensteiner

Insgesamt rund 120 Feuerwehrleuten

Rotes Kreuz mit rund 30 Sanitätskräften und Drohne

BRK Martin Santner

Polizei Hermagor

Bürgermeister DI Leopold Astner

Feuerwehrreferent StR Ing. Wolfgang Wallner

Quelle: BFKdo Hermagor, BI Florian Jost

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