Harro Pirch erhält Retrospektive in der Landesgalerie Burgenland

vonRedaktion International
JULI 31, 2026

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

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„Ein Künstler, der Generationen geprägt hat“ – LH Doskozil überrascht den Künstler bei Vernissage und Buchpräsentation mit Ausstellung zum 85. Geburtstag als Würdigung seines Lebenswerks

Mit zahlreichen Gästen aus Kunst, Kultur und Politik wurde am Donnerstagabend in der Galerie Turmhaus in Unterrabnitz die Ausstellung „Lebensbilder“ des burgenländischen Künstlers Harro Pirch eröffnet. Im Rahmen der Vernissage wurde auch das Buch „Kunst und Leben im Paradies“ präsentiert. Für eine besondere Überraschung sorgte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: Als Würdigung des außergewöhnlichen Lebenswerks von Harro Pirch kündigte er an, dass die Landesgalerie Burgenland dem Künstler anlässlich seines 85. Geburtstags eine große Retrospektive im Herbst mit ausgewählten Werken aus seiner jahrzehntelangen Schaffenszeit widmen wird. Diese Ausstellung ist eine besondere Geste der Wertschätzung des Landes“, so Doskozil in Unterrabnitz. „Harro Pirch zählt zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten unseres Landes. Sein jahrzehntelanges Schaffen reicht weit über sein eigenes Werk hinaus. Er hat Begegnungsräume geschaffen, Menschen miteinander verbunden und das Burgenland als Ort der zeitgenössischen Kunst weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht“, betonte der Landeshauptmann.

Mit seinem Wirken habe Pirch Generationen von Künstlerinnen und Künstlern inspiriert und einen Ort geschaffen, an dem Kreativität, Begegnung und internationaler Austausch gelebt werden, so der Landeshauptmann: „Mit Harro Pirch ehren wir nicht nur einen herausragenden Künstler, sondern auch einen Kulturvermittler und Visionär. Sein Engagement hat Generationen von Kunstschaffenden inspiriert und die Kulturlandschaft des Burgenlandes nachhaltig geprägt. Sein Werk wird auch künftig einen festen Platz in der Kunstgeschichte unseres Landes einnehmen.“

Eine besondere Bedeutung kommt den Rabnitztaler Malerwochen zu, die Harro Pirch 1971 im ehemaligen Esterhazy'schen Turmhaus des Kastells in Unterrabnitz ins Leben rief. Was als Initiative eines engagierten Künstlers begann, entwickelte sich in den vergangenen mehr als fünf Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Symposien der Bildenden Kunst in Österreich. Jahr für Jahr treffen sich in Unterrabnitz Künstlerinnen und Künstler aus Österreich und zahlreichen Ländern Europas sowie darüber hinaus, um gemeinsam zu arbeiten, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen.

„Die Rabnitztaler Malerwochen zeigen eindrucksvoll, wie persönliches Engagement über Jahrzehnte hinweg die kulturelle Entwicklung eines Landes prägen kann. Harro Pirch hat hier etwas geschaffen, das weit über das Burgenland hinausstrahlt“, so Doskozil. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fanden sich im Laufe der Jahre renommierte Namen wie Franz Erntl, Oskar Matulla, Rudolf Klaudus, Elfriede Ettl, Johannes Wanke, Franz Hametner und Sepp Laubner ebenso wie Künstlerinnen und Künstler aus den USA, China, Estland, Ungarn, Deutschland und den Niederlanden. Das Turmhaus entwickelte sich damit zu einem international anerkannten Ort der Begegnung und des künstlerischen Austauschs.

Die Ausstellung „Lebensbilder“ gibt einen umfassenden Einblick in das vielseitige Werk des Künstlers und dokumentiert seine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Menschen, Natur und Zeit. Ergänzt wird sie durch das Buch „Kunst und Leben im Paradies“, das Leben, Werk und Leidenschaft Harro Pirchs ebenso wie die Geschichte der Rabnitztaler Malerwochen nachzeichnet.

Quelle: Land Burgenland

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