vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 16, 2026
Gewehr - Symbolbild
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Im Rahmen einer Fuchsjagd erschoss ein Jäger (48) vergangenen Dienstagabend (13. Jänner 2026) einen Hund. Es soll sich um einen Irrtum gehandelt haben.
Am Dienstagabend begab sich der 48-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag auf eine Fuchsjagd. Zu diesem Zweck stieg der Jäger in den Abendstunden auf einen Hochstand im Bereich eines verwilderten und mit Schnee bedeckten Wiesengeländes. Eigenen Angaben zufolge wollte er dort die hohe und zum Teil bereits unter der Räude leidende Fuchspopulation bejagen. Auch Fuchsköder waren zu diesem Zweck im Vorfeld in Kenntnis von Anrainern dort ausgelegt worden.
Als der 48-Jährige in der Folge bei Dunkelheit gegen 19:45 Uhr einen Fuchs in etwa 20 bis 30 Meter Entfernung erkannt haben will, gab er einen Schuss mit einem Schrotgewehr auf das Tier ab. Wie sich in der Folge herausstellte, handelte es sich bei dem erlegten Tier jedoch um einen Hund. Der vierjährige Husky/Australian Shepherd-Mischling war kurz zuvor im wenige hundert Meter entfernten Hof nach einem Spaziergang alleine gelassen worden. Dabei dürfte der Hund das nicht umzäunte Grundstück in Richtung der Wiese verlassen haben, wo ihn der Jäger irrtümlich erlegte.
Der Jäger selbst informierte im Anschluss die Polizei und setzte diese über den irrtümlichen Schuss in Kenntnis. Er habe erst auf dem Weg zum sogenannten Anschuss bemerkt, dass es sich beim erlegten Tier um einen Hund handle. Ein durchgeführter Alkotest mit dem 48-Jährigen verlief negativ. Der Vorfall wird der Staatsanwaltschaft sowie der Bezirkshauptmannschaft nun in Form einer Sachverhaltsdarstellung angezeigt.
Quelle: LPD Steiermark