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AUGUST 06, 2026
ots/Zollfahndungsamt Essen
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Essen / Düsseldorf (ots) -
Ein ungewöhnlicher Schmuggelversuch ist am Flughafen Düsseldorf durch den Einsatz von Zollhunden aufgedeckt worden: Beamte des Hauptzollamts Düsseldorf haben am 29. Juli 2026 einen 68-jährigen Flugreisenden mit rund neun Kilogramm Kokain im Gepäck gestellt. Die weiteren Ermittlungen übernahm noch vor Ort das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Der Mann war aus Brasilien über Lissabon eingereist und wollte den Zollbereich über den grünen Ausgang verlassen. Zeitgleich kontrollierten die Zollhunde "Jerry Lee" und "Oleg" gemeinsam mit ihren Hundeführern routinemäßig das Gepäck des Fluges aus Lissabon und schlugen bei einem Koffer an. Ein Abgleich der Gepäckdaten ergab, dass dieser dem 68-jährigen ungarischen Staatsangehörigen zuzuordnen war. Nach der Gepäckausgabe wurde der Reisende einer intensiven Kontrolle unterzogen. Eine Röntgenuntersuchung seines Koffers bestätigte den Verdacht der Einsatzkräfte. Bei der an-schließenden Durchsuchung stellten die Zöllner mehrere präparierte Gegenstände fest: In Schuhen, Rucksäcken und Handtaschen waren insgesamt etwa sechs Kilogramm Kokain versteckt. Zusätzlich enthielten vier Packungen vermeintlicher Lutscher rund drei Kilogramm Kokain, die durch eine rote Glasur getarnt waren. Das Rauschgift wurde sichergestellt. Der Beschuldigte wurde vor Ort festgenommen. Am 30. Juli 2026 wurde er dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Düsseldorf vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf Untersuchungshaft anordnete. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.
Quelle: Original-Content von: Zollfahndungsamt Essen, übermittelt durch news aktuell