vonRedaktion Salzburg
JULI 08, 2026
Foto: FF Riedlingsdorf
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Am 06.07.2026, kurz vor 18:00 Uhr, wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingsdorf mittels Sirenenalarm zu einem Küchenbrand in der Unteren Hauptstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt ins Feuerwehrhaus wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt, daher war höchste Eile geboten. Nach der Einteilung durch den Einsatzleiter rückten insgesamt 20 Kameradinnen und Kameraden mit allen drei Einsatzfahrzeugen (TLFA 3000, LF und KRFA-S) zum Einsatzort aus.
Vor Ort waren bereits alle anwesenden Gäste aus dem Gastraum evakuiert und ein ATS-Trupp begab sich unverzüglich zur Erkundung und Brandbekämpfung ins Gebäude. In der Küche konnten zwei Fritteusen als Brandherd ausgemacht werden. Um den Schaden an Einrichtung und Gebäude möglichst gering zu halten, wurde die Sauerstoffzufuhr des Brandherdes mittels Löschdecke unterbunden bzw. die Metallabdeckung auf die beiden brennenden Fritteusen gelegt. Die Mannschaft des Löschfahrzeuges stellte einen Reserve-ATS-Trupp, unterstütze bei der Entrauchung des Gebäudes mittels Druckbelüfter und baute zwischenzeitlich die Löschwasserversorgung zum Brandobjekt auf.
Aufgrund der großen Brandintensität und der extrem hohen Temperaturen des Frittierfetts zeigten die Löschmaßnahmen anfangs nur mäßige Wirkung. Sämtliche Elektroinstallationen und Dämmungen im unmittelbaren Brandbereich gerieten ebenfalls in Brand und glimmten unter starker Rauchentwicklung. Mittels Wärmebildkamera wurden die versteckten Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht.
Da aufgrund der massiven Rauchentwicklung mittlerweile die Atemschutzflaschen der eingesetzten Atemschutztrupps inklusive Reserveflaschen zur Neige gingen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwart mit der mobilen ATS-Füllstation nachalarmiert. Nach rund zwei Stunden konnte „Brand aus“ vermeldet werden. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind aktuell Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Der Gastwirt wurde zur Abklärung einer möglichen Rauchgasvergiftung und kleinerer Verbrennungen vom Roten Kreuz in die Klinik Oberwart eingeliefert und konnte diese nach ambulanter Abklärung wieder verlassen.
Wir bedanken uns bei der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ), der Polizei dem Roten Kreuz Oberwart, der Netz Burgenland und der Freiwilligen Feuerwehr Oberwart für die gute Zusammenarbeit. Insgesamt Standen 35 Feuerwehrmitglieder mit 6 Fahrzeugen in Einsatz.
Quelle: FF Riedlingsdorf