vonRedaktion Salzburg
MÄRZ 18, 2026
Copyright: Abbildungsnachweis: © Rosmarie Lukasser/Galerie Krinzinger, © Bildrecht, Foto: Franz Riedl
Copyright: Abbildungsnachweis: © Rosmarie Lukasser/Galerie Krinzinger, Lorenz Seidler, © Bildrecht, Foto: eSeL
Copyright: Abbildungsnachweis: © Rosmarie Lukasser, © Bildrecht, Foto/Photo: Helena Sekot
Copyright: Abbildungsnachweis: © Rosmarie Lukasser/Galerie Krinzinger, © Bildrecht, Foto/Photo: Carmen Alber/Galerie Krinzinger
Copyright: Land Tirol/Sidon
Copyright: Land Tirol/Sidon
Publikationsreihe kunst.perspektiven.tirol rückt zeitgenössische bildende Kunst in den Fokus.
Die Arbeit von Frauen in der zeitgenössischen bildenden Kunst in Tirol aufzeigen – das ist die Intention der vom Land Tirol geförderten Publikationsreihe kunst.perspektiven.tirol. Der erste Band wurde heute im TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol vorgestellt. Im Fokus: Rosmarie Lukasser und ihre künstlerische Auseinandersetzung mit der „Netzzeit“.
„Zeitgenössische bildende Kunst spiegelt unsere Gegenwart wider und eröffnet neue Perspektiven. Es ist uns ein Anliegen, die Vielfalt dieses Kunstschaffens stärker sichtbar zu machen. Was eignet sich hier besser, als eine Buchreihe, um auf das breite Spektrum kreativen Schaffens, insbesondere jenes von Frauen, aufmerksam zu machen“, sagt Kulturreferent LH Anton Mattle und verweist darauf, dass Frauen die Gegenwartskunst in Tirol auf besondere Weise prägen: „Sie erzählen Geschichten neu, greifen wichtige gesellschaftliche Themen auf und schaffen eindrucksvolle Bilder, die weit über Tirols Grenzen hinaus wahrgenommen werden“. LH Mattle gratuliert sowohl der Künstlerin zu ihrer beeindruckenden Arbeit als auch der Herausgeberin Silvia Höller sowie dem Verleger Michael Rainer zur gelungenen Erstausgabe.
Die Publikationsreihe
kunst.perspektiven.tirol widmet sich der Arbeit junger Künstlerinnen. Im Zentrum stehen ihre spezifischen Wahrnehmungsperspektiven, Geschichten und Bildwelten. Das Programm und die Auswahl der Begleittexte werden von der Herausgeberin Silvia Höller kuratiert: „Das Projekt versteht sich als offener Raum, der auch queeren und non-binären Positionen Sichtbarkeit gibt. Maßgeblich vom Land Tirol unterstützt, rückt die Reihe künstlerische Praktiken in den Fokus, die biografisch in Tirol verankert sind und zugleich einen erweiterten, internationalen Resonanzraum suchen.“
Die Künstlerin
Ein zentraler Ausgangspunkt von Rosmarie Lukasser (geboren 1981 in Lienz, lebt in Wien) ist die Frage, wie die allgegenwärtige digitale Vernetzung das Verhalten und das Selbstverständnis der Menschen formt. Mit bewusst analogen, vor allem bildhauerischen Mitteln nähert sie sich dem?Im?Netz?Sein. In ihren Arbeiten treffen technologische Kühle und körperliche Präsenz aufeinander – unsichtbare Datenströme werden zu physischen, räumlich erfahrbaren Strukturen. Im Rahmen von Performances öffnet die Künstlerin auch Diskussionsräume jenseits digitaler Plattformen.
Der Verlag
„Simply Books. Wir machen Bücher und sonst nichts. Der SIMB Verlag etabliert seit 2022 ein anspruchsvolles Verlagsprogramm rund um Kunst, Kultur und Geschichte. Ein Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst in Tirol. Wir spezialisieren uns auf hochwertig gestaltete Buchproduktionen“, sagt Michael Rainer. Der SIMB Verlag wurde von Markus Mayr gegründet, der ihn als Geschäftsführer und Verleger in Kufstein leitet. Michael Rainer übernimmt die Programmgestaltung des Verlags und begleitet die Buchherstellung.
Das Buch
„Rosmarie Lukasser“
Der erste Band der neuen Publikationsreihe kunst.perspektiven.tirol
Erscheint im März 2026
SIMB Verlag, Buchhandelspreis: 19,90 Euro
Der Kontakt
Michael Rainer / SIMB Verlag, Programmplanung: michael.rainer@simb.at
Silvia Höller / Herausgeberin: silvia.laura.hoeller@gmail.com
Quelle: Land Tirol