vonRedaktion Salzburg
AUGUST 09, 2026
Niederösterreich
LH Mikl-Leitner: „Umstellung auf LED-Beleuchtung ist für uns ein notwendiger Schritt hin zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit“
Die Umstellung auf LED-Beleuchtung im Regierungsviertel St. Pölten schreitet planmäßig voran. Mit Herbst 2026 soll die umfassende Modernisierung der Beleuchtung im gesamten Viertel abgeschlossen sein. Das Land Niederösterreich setzt damit einen weiteren Schritt für mehr Energieeffizienz und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
„Die Umstellung auf LED-Beleuchtung ist für uns ein notwendiger Schritt hin zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in unseren öffentlichen Gebäuden. Im Regierungsviertel sind wir schon gut vorangekommen. Gleichzeitig wissen wir, dass noch einiges vor uns liegt. Deshalb treiben wir die Umstellung auch in den Regionen konsequent voran“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Die Arbeiten in St. Pölten laufen seit 2024 und werden von der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement koordiniert. Die Umstellung umfasst den Austausch der Büro- und Gangbeleuchtung sowie die Umrüstung in der Garage. Die letzte Etappe bildet das Wirtschaftszentrum Niederösterreich, wo die Arbeiten im Herbst 2026 abgeschlossen werden sollen. Insgesamt wurden dann rund 29.000 Leuchten ausgetauscht. Neben der LED-Technologie wird ganz gezielt auf moderne Steuerungssysteme wie Bewegungsmelder und Tageslichtregelungen gesetzt. Gerade das Zusammenspiel dieser Maßnahmen sorgt für eine spürbare Effizienzsteigerung. „Es geht nicht nur darum, die Beleuchtung zu tauschen. Entscheidend ist, Licht genau dort und dann einzusetzen, wo es gebraucht wird. Die Kombination aus LED, Bewegungsmeldern und Tageslichtregelung bietet hier das größte Einsparungspotenzial“, erklärt Christoph Reiter, Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement. Durch diese Kombination können in Summe jährlich rund 432.000 Euro eingespart werden.
Parallel zum Regierungsviertel in St. Pölten wird die Umstellung auch an den Bezirkshauptmannschaften und dazugehörigen Außenstellen vorangetrieben. Die Standorte Gmünd, Horn, Waidhofen an der Thaya, Zwettl und Mödling sind bereits umgestellt. Die Standorte Hollabrunn, Korneuburg, Neunkirchen und Tulln befinden sich aktuell in Umsetzung. Die vollständige Umstellung an allen Bezirkshauptmannschaften ist bis 2028 vorgesehen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Gebäude der Landesschulen. Derzeit wird erhoben, wo welche Maßnahmen notwendig sind. Im Herbst werden die konkreten Maßnahmen und Standorte festgelegt, ab 2027 soll die Umsetzung starten.
Quelle: Land Niederösterreich