vonRedaktion International
JÄNNER 28, 2026
Foto: F. Bär
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Gemeinsame Kranzniederlegung – Gedenkort Reichenau in Umsetzung
Am 27. Jänner wird weltweit der Internationale Gedenktag für die Opfer des Holocaust begangen. So auch in Innsbruck: Mit einer gemeinsamen Kranzniederlegung am bestehenden Mahnmal in der Roßaugasse wurde unter Anteilnahme von Vertreter:innen der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol, der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg sowie dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten der Opfer des Lagerkomplexes Reichenau gedacht. Zeitgleich entsteht in unmittelbarer Nähe des Mahnmals der neue Gedenkort Reichenau.
„Der heutige Tag markiert die Befreiung der Menschen aus dem KZ Auschwitz und wird seit Jahrzehnten als Gedenktag begangen. Aber nicht nur heute gedenken wir: Jeder Tag muss ein 27. Jänner sein, ein 8. Mai, oder ein 9. November. Denn an jedem Tag des Jahres wollen wir der Opfer des NS-Unrechts gedenken und die Erinnerung an sie als Imperativ leben, eine Wiederholung der unfassbaren Verbrechen für alle Zeit zu verhindern. Das machen wir heute wie morgen, am bestehenden Mahnmal wie am neuen Gedenkort Reichenau – überall und jederzeit“, betont Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc.
Quelle: Stadt Innsbruck