vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 12, 2026
Lawine - Symbolbild
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Am 11.01.2026, gegen 11:15 Uhr, hielt sich ein 29-jähriger britischer Staatsangehöriger mit zwei Freunden im Schigebiet "Rastkogel" (Gemeindegebiet Tux) auf. Dort fuhren sie die Liftrasse der Sesselbahn "8er Horbergjoch" talwärts, wobei der 29-jährige den beiden Begleitern hinterherfuhr. Schließlich fuhr er im freien Schiraum in eine nach Osten verlaufende Rinne und löste gegen 11:15 Uhr an der nach Norden zeigenden Hangseite der Rinne eine ca. 20m breite und 30m lange Schneebrettlawine aus. Dabei wurde der Brite mitgerissen und vollständig verschüttet. Nur mehr eine Hand ragte aus dem Schnee. Die Begleiter befanden sich bereits unterhalb, bemerkten nichts von der Verschüttung ihres Freundes und glaubten, dass er bereits an einer anderen Stelle abgefahren sei. Unbeteiligte Zeugen bemerkten den Lawinenabgang, setzten den Notruf ab und konnten den Verschütteten nach ca. 5 Minuten aus den Schneemassen befreien. Der Verschüttete wurde laut Notarztteam nicht verletzt. Den Angaben des Briten zufolge hatte er eine Atemhöhle. Er lehnte eine medizinische Versorgung ab und setzte den Skitag fort.
Die Einsatzkräfte führten noch eine Nachsuche am Lawinenkegel durch, welche negativ verlief. Im Einsatz standen der NAH "Alpin 5" und "Heli 4" sowie der Polizeihubschrauber "Libelle", die Bergrettung Tux, ein Hundeführer und ein Alpinpolizist der Polizeiinspektion Mayrhofen.
Quelle: LPD Tirol