vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 12, 2026
Foto: Bergrettung SbgStecker / Symbolbild
Am Samstag, dem 11.1.2026, lösten ein 55-jähriger deutscher Freerider und sein 13-jähriger Sohn gegen 11:37 Uhr im freien Skiraum im Bereich "Ifen-Kellerloch" ein Schneebrett aus. Die beiden waren vom organisierten Skibereich in den freien Skiraum eingefahren, als sich das etwa 200 Meter lange und rund 70 Meter breite Schneebrett löste. Vater und Sohn wurden nicht mitgerissen und blieben unverletzt.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Wintersportler von der Lawine verschüttet worden waren, wurde ein Großeinsatz ausgelöst. Einsatzkräfte der Bergrettung wurden mit drei Hubschraubern in das Gebiet auf rund 1900 Meter Seehöhe geflogen. Zunächst durchsuchten zwei Lawinenhunde der Vorarlberger Lawinenhundestaffel den Lawinenkegel, anschließend setzten Sondier-Mannschaften die Suche fort. Nachdem diese Maßnahmen ergebnislos blieben und auch Augenzeugen keine Hinweise auf weitere Verschüttete geben konnten, wurde der Einsatz um 13:15 Uhr beendet.
Im Einsatz standen insgesamt 40 Kräfte der Bergrettung mit zwei Lawinenhunden, 15 Mitglieder der Feuerwehren Riezlern und Mittelberg, die Pistenrettung Ifen, drei Hubschrauber sowie zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe Kleinwalsertal.
Für den Unfallbereich war die Lawinengefahrenstufe 4 (groß) ausgegeben.
Quelle: LPD Vorarlberg