Burgenland: Meilenstein für die Pflege - Erfolgreiche Bilanz nach landesweiter Infotour durch 28 Regionen

vonRedaktion International
MÄRZ 14, 2026

Bildquelle: Büro LR Schneemann

Bildquelle: Büro LR Schneemann

Bildquelle: Büro LR Schneemann

Bildquelle: Büro LR Schneemann

Bildquelle: Büro LR Schneemann

LR Schneemann zieht nach 28 Infoveranstaltungen eine positive Bilanz: „Die Versorgungssicherheit für alle Burgenländerinnen und Burgenländer steht an oberster Stelle“

Das Burgenland setzt mit der Einführung von 71 Pflegestützpunkten neue Maßstäbe in der wohnortnahen Betreuung. Nach einer intensiven Serie von 28 Informationsveranstaltungen in allen Pflegeregionen zieht Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann eine erfolgreiche Bilanz. Das Ziel der Tour war es, die Bevölkerung flächendeckend über das innovative Modell zu informieren und Vertrauen in die neuen Strukturen zu schaffen. „Das Interesse ist groß, der Bedarf evident, die Unterstützung spürbar“, fasst Soziallandesrat Leonhard Schneemann zusammen: „Die Versorgungssicherheit für alle Burgenländerinnen und Burgenländer steht an oberster Stelle. Mit unseren 71 Pflegestützpunkten garantieren wir Pflege ohne Umwege – wohnortnah, verlässlich, leistbar und ohne Profitdenken.“

Mit der Einführung von 71 Pflegestützpunkten setzt das Burgenland österreichweit neue Standards in der nicht-stationären Betreuung. Ziel der landesweiten Informationstour war es, Transparenz zu schaffen, offene Fragen zu klären und das neue Strukturmodell verständlich zu vermitteln. „In der Pflege muss es um Menschen gehen, nicht um Profit“, betont Landesrat Schneemann das Grundprinzip der Reform. „Mit unseren 71 Pflegestützpunkten schaffen wir eine flächendeckende Versorgung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, gemeindenahe Betreuung gewährleistet und nachhaltige Versorgungssicherheit bietet.“

Das Modell basiert auf einer wissenschaftlichen Evaluierung durch das Entwicklungs- und Planungsinstitut für Gesundheit (EPIG). Das Land wurde dazu in 28 Pflegeregionen unterteilt, in denen jeweils 8.000 bis 12.000 Einwohner leben. Neben 28 Hauptstützpunkten entstehen 43 Nebenstützpunkte, um eine lückenlose Erreichbarkeit sicherzustellen.

Starke Partner und klare Strukturen

Nach einer europaweiten Ausschreibung wurden die Pflegeregionen auf sechs erfahrene Trägerorganisationen aufgeteilt. Künftig übernimmt pro Region jeweils ein Träger die gesamte nicht-stationäre Versorgung. „Mit diesen Partnern haben wir eine Struktur geschaffen, in der die Organisation als zentraler Ansprechpartner fungiert und die volle Verantwortung für die Region übernimmt“, so Schneemann. Dies garantiere den Bürgerinnen und Bürgern Stabilität und Verlässlichkeit ohne Nachteile bei der Umstellung.

Das Leistungsspektrum: Alles unter einem Dach

Jeder der 71 Stützpunkte bietet ein umfassendes Angebot, das den gesamten Betreuungsbogen abdeckt:

Ausblick: Die Umsetzung läuft auf Hochtouren

Während Standorte wie Schattendorf und Stinatz bereits erfolgreich in Betrieb sind, befinden sich zahlreiche weitere Stützpunkte in der finalen Umsetzungsphase. Mit Regionen wie Kobersdorf, Deutsch Jahrndorf, Unterkohlstätten, Grafenschachen, Minihof-Liebau und Müllendorf biegen derzeit sechs weitere Standorte in die Zielgerade ein.

„Jede Burgenländerin und jeder Burgenländer, der Pflege und Betreuung benötigt, wird diese künftig wohnortnahe erhalten“, versichert der Landesrat abschließend. Die Informationstour habe gezeigt, dass der Bedarf und das Interesse an dieser neuen Form der Pflege und Betreuung enorm groß sind.

Quelle: Land Burgenland

Mehr Nachrichten aus

Burgenland