Burgenland: Neue Radwegbrücke in Lutzmannsburg über den Ribicabach

vonRedaktion Salzburg
APRIL 23, 2026

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland – LMS 

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland – LMS 

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland – LMS 

LR Dorner: „Konkreter Beitrag zur Verkehrswende und zur Erhöhung der Lebensqualität in Lutzmannsburg“

Eine neue Radwegbrücke wurde in der Marktgemeinde Lutzmannsburg über den Ribicabach errichtet. Die Verbindung zwischen Bachgasse und den Winkelgärten wird künftig Radfahrenden wie auch Fußgängerinnen und Fußgängern eine sichere und komfortable Querung ermöglichen und die Infrastruktur in der Gemeinde im Allgemeinen verbessern. „Die Einhebung der Brücke war schnell umgesetzt und spektakulär anzusehen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die an der Umsetzung dieses Projekts mitgearbeitet haben. Es wurde eine neue Möglichkeit geschaffen, damit die Fußgängerinnen und die Fußgänger und Radfahrerinnen und Radfahrer hier im Ort ihre Wege rasch und einfach erledigen können. Mit dieser Querung werden kürzere Strecken in der Gemeinde möglich, was im Alltag eine wesentliche Verbesserung ist. Damit wird ein konkreter Beitrag zur Verkehrswende und zur Erhöhung der Lebensqualität in Lutzmannsburg geleistet“, sagte Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner bei der Einhebung der neuen Brücke, der auch der Lutzmannsburger Bürgermeister, LAbg. Roman Kainrath, Christine Zopf-Renner, Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland, und Klaus Einfalt, Vorstand von SW Umwelttechnik – jenem Unternehmen, das die Brücke errichtet hat – beiwohnten.

Realisiert wurde das Bauwerk mit einer Länge von 6,70 und einer Breite von 3,30 Metern als vorgefertigtes Systemelement, das weitgehend fertig auf die Baustelle geliefert und montiert wurde. Zum Einsatz kam ein Ultra-Hochleistungsbeton (Ultra High Performance Concrete - UHPC), ein zementgebundener Baustoff mit sehr hoher Festigkeit und Dichte. Die Bauweise erlaubt schlanke Bauteile bei reduziertem Materialeinsatz. Trotz der geringen Bauhöhe von 15 Zentimetern ist die Brücke so ausgelegt, dass sie Dienstfahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu acht Tonnen tragen kann.

„Diese Brücke ist eine wichtige Maßnahme in unserer Gemeinde. Im Sinne des Alltagsradverkehrs und der Fußgängerinnen und Fußgänger haben wir einen Lückenschluss geschaffen. Mein Dank gilt dem Land und den Unternehmen, die dieses Projekt ermöglicht haben“, unterstrich Kainrath.
„Mit der Brücke schaffen wir einen bedeutenden Lückenschluss für den Alltagsradverkehr und für die Gäste und Freizeitradler in unserer Region. Dies ist ein wichtiges Projekt im Rahmen unseres Radattraktivierungsprogramms, das hier in Lutzmannsburg realisiert wird“, erklärte Zopf-Renner.

Der Vorteil dieses Systems ist neben der hohen Tragfähigkeit die Dauerhaftigkeit des Materials. Dieses altert gegenüber konventionellem Beton langsamer und widersteht Witterung, Frost sowie Feuchtigkeit über lange Zeiträume. Dadurch werden Instandhaltungsaufwand, Reparaturen und der Austausch von Bauteilen reduziert, was sich über den Lebenszyklus in einer besseren Ökobilanz niederschlagen soll. Das Projekt wurde von SW Umwelttechnik umgesetzt.
„Mit der Radwegbrücke in Lutzmannsburg setzen wir ein klares Zeichen für die Mobilität von morgen. Projekte wie diese zeigen, dass nachhaltige Infrastruktur und Innovation Hand in Hand gehen. Eine gute Radinfrastruktur ist für uns nicht nur wichtige Ingenieursarbeit, sondern auch ein wegweisendes Projekt für klimafreundliche Zukunftsgestaltung“, betonte Einfalt.

Quelle: Land Burgenland

Mehr Nachrichten aus

Burgenland