Realistische Einsatzübung in Wildeshausen: Feuerwehr trainiert Menschenrettung unter Nullsicht

vonPresseportal.de
MÄRZ 16, 2026

ots/Kreisfeuerwehr Oldenburg

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Wildeshausen (ots) -

Bereits gegen 08:15 Uhr heulten am Sonntagmorgen in Wildeshausen die Sirenen. Früher als angekündigt machten sich zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg zu ihren Feuerwehrhäusern. Eigentlich war für 09:00 Uhr lediglich eine planmäßige Einsatzübung vorgesehen, doch Ortsbrandmeister Daniel Müller hatte für die Kameradinnen und Kameraden eine Überraschung vorbereitet.

In Anwesenheit von Bürgermeister Jens Kuraschinski und Stadtbrandmeister Jens Hogeback führte die Freiwillige Feuerwehr Stadt Wildeshausen mit ihren Ortswehren Wildeshausen und Düngstrup eine umfangreiche Einsatzübung durch. Übungsobjekt war ein leerstehendes Gebäude auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür.

Das Szenario stellte die Einsatzkräfte vor eine anspruchsvolle Aufgabe: Im Keller sowie in den darüberliegenden drei Stockwerken wurden mehrere vermisste Personen angenommen, die unter schwierigen Bedingungen gesucht und gerettet werden mussten. Dichter Theaternebel sorgte für realistische Bedingungen und nahezu vollständige Nullsicht, während das durchgehend schrillende Piepen der ausgelösten Brandmeldeanlage zusätzlichen Stress für die Einsatzkräfte simulierte.

Unter Atemschutz arbeiteten sich die Trupps systematisch durch das Gebäude, suchten nach den Vermissten und brachten diese ins Freie. Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei vom Rettungsdienst: Die Malteser Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) aus Wildeshausen und Sandkrug übernahmen die medizinische Versorgung der "Verletzten".

Auch der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Oldenburg war in die Übung eingebunden. Vor Ort wurden die während der Übung eingesetzten Atemschutzgeräte direkt gegen frische Geräte ausgetauscht, sodass alle beteiligten Fahrzeuge nach rund zwei Stunden wieder vollständig beladen und einsatzbereit waren.

Zum Abschluss der gelungenen Übung wartete im Feuerwehrhaus Wildeshausen noch eine kleine Stärkung auf die Einsatzkräfte: Die Alterskameraden der Feuerwehr hatten ein gemeinsames Frühstück vorbereitet. Ein passender Ausklang für einen intensiven und lehrreichen Übungsvormittag.

Vielen Dank an den Landkreis Oldenburg und den Übungsbeobachtern, welche als Übungsbeobachter das Geschehen kritisch beäugten. Im Nachgang können so mögliche taktische Defizite benannt und in Zukunft verbessert werden. Insgesamt zeigten sich alle Beteiligten allerdings bereits jetzt hochzufrieden mit dem Verlauf der Übung.


Quelle: Original-Content von: Kreisfeuerwehr Oldenburg, übermittelt durch news aktuell

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