vonOTS
JUNI 11, 2026
Foto: Naturfreunde Ebensee
Foto: Naturfreunde Ebensee
Naturfreunde setzen sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt
Zwei Tage vor der Wiener Regenbogenparade setzen die Naturfreunde Österreich erneut ein sichtbares Zeichen für Offenheit und Vielfalt: Auf zahlreichen Naturfreundehütten in ganz Österreich wehen auch heuer wieder Regenbogenfahnen.
Die Flaggen stehen für eine klare Haltung: Bergsport, Naturerlebnis und Gemeinschaft sollen allen Menschen offenstehen – unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Herkunft, Religion oder Lebensweise.
Die Naturfreundehütten sind seit jeher Orte der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend von Polarisierung, Ausgrenzung und Hass geprägt sind, wollen die Naturfreunde bewusst ein Zeichen für Respekt und Zusammenhalt setzen.
„Unsere Hütten sollen Orte sein, an denen sich alle Menschen willkommen fühlen können. Hetze, Diskriminierung und Ausgrenzung haben dort keinen Platz. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung braucht es Räume, die Zusammenhalt fördern. Die Regenbogenfahnen stehen für diese Haltung und für eine offene, vielfältige Gesellschaft“, betont Naturfreunde-Bundesgeschäftsführer Günter Abraham.
Mit rund 130 Hütten und Häusern, tausenden Ehrenamtlichen sowie zahlreichen Freizeit- und Bildungsangeboten verstehen sich die Naturfreunde als Organisation für alle Menschen.
Die Regenbogenfahnen auf den Naturfreundehütten drücken nicht nur Solidarität mit der LGBTQIA+-Community aus, sondern erinnern daran, dass Natur und Bergsport Menschen verbinden. Ausgrenzung und Hetze haben auf ihren Hütten keinen Platz. Damit unterstreichen die Naturfreunde auch heuer ihr klares Bekenntnis zu Vielfalt und Gleichberechtigung – Werte, die die Organisation seit ihrer Gründung prägen und die auch auf den Hütten sichtbar gelebt werden.
Quelle: OTS