Pernitz, Bez. Wiener Neustadt-Land: Schadstoff-Großeinsatz

vonRedaktion Salzburg
MÄRZ 12, 2026

Foto: Presseteam d. FF Wr. Neustadt

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Die Fehlbetankung einer Chemikalie in einen Chemikalientank im Papierwerk in Ortmann/Pernitz löste Mittwochmittag einen Großeinsatz der Einsatzkräfte aus. Als Folge der Vermischung zweier Substanzen kam es zu einer chemischen Reaktion. Die schnelle Reaktion der Betriebsfeuerwehr, gefolgt von einem Großaufgebot an örtlichen und überregionalen Kräften, verhinderte eine unkontrollierte Reaktion und Ausbreitung. Eine Gefahr für die Umgebung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Am Mittwoch, dem 11.03.2026, wurden gegen die Mittagszeit mehrere Feuerwehren aus dem Feuerwehrabschnitt Gutenstein sowie der Schadstoffzug aus dem Bezirk Wiener Neustadt und die laut Alarmplan zuständige Deko-Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Aspang zu einem Schadstoffaustritt nach Ortmann/Pernitz alarmiert. Zusätzlich wurde der Schadstoffberatungsdienst des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes beigezogen.

Aufgrund einer Fehlbetankung kam es zu einer exothermen Reaktion zweier Chemikalien. Dadurch erhöhte sich die Temperatur in einem 45.000-Liter-Tank und ein Chemikaliengemisch trat aus. Der Fahrer des LKW´s wurde vorsorglich durch das Rote Kreuz zur Kontrolle ins LKH Wiener Neustadt gebracht, konnte das Krankenhaus jedoch am späten Nachmittag unverletzt wieder verlassen.

Die sofort alarmierte Betriebsfeuerwehr des Unternehmens führte erste Maßnahmen durch und konnte die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung innerhalb kürzester Zeit bannen. Gleichzeitig wurde im Feuerwehrabschnitt Gutenstein Abschnittsalarm ausgelöst und die Schadstoffzüge Wiener Neustadt und Aspang inklusive Dekontaminationseinheit alarmiert.

Nachdem die exotherme Reaktion durch Kühlmaßnahmen unterbunden werden konnte, erfolgten Probenentnahmen durch die Schadstoffspezialisten der Feuerwehr, die in Chemieschutzanzügen zur Gefahrenstelle vorrückten. Nach der Beurteilung durch Chemiker vor Ort konnte Entwarnung gegeben und der Einsatz der Feuerwehr erfolgreich beendet werden.

Andreas Greiner, der Werksleiter des Unternehmens, lobte den raschen Einsatz der Feuerwehr und die gute Zusammenarbeit mit dem Firmenpersonal. „Durch die schnelle Reaktion unserer Betriebsfeuerwehr und mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Umland konnten wir die Situation rasch unter Kontrolle bringen. Für die Umgebung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr“, so Greiner bei der Einsatznachbesprechung.

Im Einsatz standen acht Feuerwehren mit fast 100 Einsatzkräften. Seitens des Rettungsdienstes waren sechs Fahrzeuge, inklusive der mobilen Leitstelle der Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich, im Einsatz.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt , Presseteam

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