Schenefeld: Brand eines Anbaus - Feuerwehr verhindert Vollbrand eines Einfamilienhauses

vonPresseportal.de
AUGUST 02, 2026

ots/Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Pinneberg (ots) -

Datum: Sonntag, 02. August 2026, 00:47 Uhr +++ Einsatzort: Schenefeld (PI), Fritz-Reuter-Platz +++ Einsatz: Feuer, 2 Löschzüge (FEU 2)

Die Freiwillige Feuerwehr Schenefeld wurde am heutigen Sonntag, 2. August, um 00:47 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Feuer größer Standard (FEU G) - Brand/Rauchentwicklung aus Dachstuhl" zum Fritz-Reuter-Platz in Schenefeld alarmiert.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war ein starker Feuerschein hinter dem Einfamilienhaus deutlich sichtbar. Die anschließende Erkundung ergab, dass ein Anbau im rückwärtigen Bereich eines Einfamilienhauses bereits in voller Ausdehnung brannte.

Unverzüglich leiteten die Einsatzkräfte unter Atemschutz einen Löschangriff von außen mit einem C-Rohr ein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Fensterscheiben des Wohnhauses aufgrund der enormen Hitze bereits geborsten und das Feuer drohte auf das Gebäude überzugreifen. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr Schenefeld konnte eine weitere Brandausbreitung auf das Wohnhaus jedoch weitestgehend verhindert werden.

Um ausreichen Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle vorzuhalten, erhöhte der Einsatzleiter Tomas Berens (Wehrführer FF Schenefeld) um 01:17Uhr das Einsatzstichwort auf "Feuer, 2 Löschzüge (FEU 2)".

Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Einfamilienhaus durch einen weiteren Atemschutztrupp vollständig nach Personen abgesucht. Dabei konnten keine Personen im Gebäude festgestellt werden.

Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Innenbereich mithilfe einer Wärmebildkamera. Hierbei bestätigte sich, dass sich das Feuer nicht weiter in das Wohnhaus ausgebreitet hatte. Jedoch hatte sich Brandrauch bereits im gesamten Gebäude ausgebreitet. Es wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, um den gesamten Brandrauch aus dem Gebäude zu bekommen.

Um an die letzten Glutnester im Bereich des Anbaus zu gelangen, wurde dieser teilweise mit einem Einreißhaken eingerissen. So konnten verbliebene Glutnester gezielt freigelegt und abgelöscht werden.

Da die Atemschutzkräfte durch Ruß und Brandrauch verschmutzt waren, wurde durch die Feuerwehr eine Dekontaminationsstelle aufgebaut und die Atemschutzkräfte vor Ort gereinigt.

Der stellvertretende Kreiswehrführer Christian Grundorf machte sich am Einsatzort ein Bild der Lage.

Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus weitgehend verhindert und ein Vollbrand des Einfamilienhauses abgewendet werden.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat noch während des Einsatzes die Ermittlungen aufgenommen.


Quelle: Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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