vonRedaktion International
JUNI 19, 2026
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
LRin Winkler: Projekt „Smart Farming & Green Energy“ an der Mittelschule Horitschon verbindet Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Berufsorientierung im Mittelburgenland
Mit dem Projekt „Smart Farming & Green Energy“ setzt das Burgenland einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung der MINT-Bildung und zur Förderung zukunftsweisender Kompetenzen bei jungen Menschen. Bildungslandesrätin Daniela Winkler besuchte die Mittelschule Horitschon, die gemeinsam mit der Volksschule Markt St. Martin, dem Burgenländischen Schulungszentrum (BUZ) Neutal sowie regionalen Wirtschafts- und Bildungspartnern an diesem innovativen Kooperationsprojekt beteiligt ist. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen die Technologien der Zukunft nicht nur kennenlernen, sondern aktiv mitgestalten. Das Projekt ‚Smart Farming & Green Energy‘ zeigt eindrucksvoll, wie moderne Bildung, regionale Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung erfolgreich zusammenwirken können“, betont Bildungslandesrätin Daniela Winkler.
Im Mittelpunkt steht der Bau und die Programmierung eines sogenannten FarmBots – eines Agrarroboters, der moderne Landwirtschaft mit digitaler Technologie verbindet. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Horitschon lernen dabei praxisnah die Zusammenhänge zwischen Mechanik, Informatik, Biologie und nachhaltiger Bewirtschaftung kennen. Unterstützt werden sie unter anderem von Ausbildnern der BECOM Electronics GmbH. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Green Energy. Am Seehof der PANNATURA GmbH erhalten die Kinder und Jugendlichen Einblicke in erneuerbare Energieformen, Energiespeicherung und nachhaltige Landwirtschaft. Damit werden nicht nur technische Kompetenzen vermittelt, sondern auch das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz gestärkt. „Gerade im ländlichen Raum bieten die Bereiche Smart Farming und Green Tech hervorragende Zukunftsperspektiven. Mit solchen Projekten machen wir innovative Berufsfelder sichtbar und stärken gleichzeitig die regionale Identität unserer jungen Menschen“, so Winkler.
Innovatives Bildungsprojekt mit Vorbildwirkung für das Burgenland
Besonders hervorzuheben ist der nachhaltige Ansatz des Projekts. Die Mittelschule Horitschon und die Volksschule Markt St. Martin arbeiten eng zusammen, wobei ältere Schülerinnen und Schüler jüngere Kinder unterstützen. Zusätzlich wird der Kompetenzerwerb wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in ein praxiserprobtes Green-Campus-Konzept einfließen, das künftig auch anderen Schulen im Burgenland zur Verfügung stehen kann. Zu den Projektpartnern zählen neben dem BUZ Neutal die BECOM Electronics GmbH, die red.soft it-service GmbH, die PANNATURA GmbH sowie Burgenland Energie. Gemeinsam schaffen sie eine Brücke zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft und ermöglichen den Jugendlichen einen unmittelbaren Einblick in die Arbeitswelt von morgen. „MINT-Bildung ist ein Schlüssel für die Zukunft unseres Landes. Mit Projekten wie diesem wecken wir Neugier, fördern Talente und eröffnen unseren Kindern neue Chancen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg“, unterstreicht Bildungslandesrätin Daniela Winkler abschließend.
Das von der Bildungsdirektion für Burgenland als schulbezogene Veranstaltung anerkannte Projekt läuft von August 2025 bis August 2027 und wird im Rahmen der MINT-Regionen-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt.
Quelle: Land Burgenland