vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 30, 2026
Symbolbild
© pixabay.com
29.01.2026, 11:00 Uhr / 23., Bereich Kurpark Alterlaa
Am gestrigen Tag wurde ein betagtes Ehepaar in Wien Opfer eines Trickbetrugs. Eine unbekannte Frau mit Akzent kontaktierte das Ehepaar über das Festnetztelefon. Die Anruferin gab sich als Anwältin aus und erklärte, die Tochter des Ehepaares habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei eine schwangere Frau verletzt worden und das ungeborene Kind sei verstorben. Zudem teilte die Anruferin mit, dass die Tochter bereits in Haft gebracht worden sei. Nur durch die Zahlung einer bestimmten Geldsumme könne die Tochter aus dem Gefängnis freigekauft werden.
Im weiteren Verlauf erkundigte sich die angebliche Anwältin auch nach Gold und Schmuck. Sie erklärte, dass diese Wertgegenstände zusätzlich zur Bargeldzahlung erforderlich seien. Die Abholung der Wertgegenstände sollte durch eine männliche Person erfolgen.
Da das Ehepaar Bargeld zu Hause hatte, wurde eine Bezahlung zugesagt. Während des gesamten Zeitraums stand das Ehepaar telefonisch mit der angeblichen Anwältin in Kontakt. Diese wies das Ehepaar an, sich vor die Wohnung zu begeben und dort auf die Abholung zu warten.
Innerhalb von wenigen Minuten erschien ein unbekannter Mann vor dem Wohnhaus. Das betagte Ehepaar übergab ihm ein Kuvert mit Bargeld. Die Identität des Mannes ist derzeit unbekannt.
Präventionsempfehlungen der Polizei:
• Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen/Forderungen oder Angebote ein.
• Brechen Sie im Zweifel das Telefonat ab.
• Kontaktieren Sie die oder den identifizierten Verwandten über die übliche Rufnummer und bestehen Sie auf ein persönliches Treffen
• Treffen Sie aus der Emotion heraus keine schnellen Entscheidungen.
• Übergeben Sie kein Bargeld an Unbekannte oder "Freunde" des angeblichen Verwandten.
• Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihren Wohnraum.
Quelle: LPD Wien