vonPresseportal.de
SEPTEMBER 17, 2026
ots/Feuerwehr Schwelm
ots/Feuerwehr Schwelm
Schwelm (ots) -
Die Feuerwehr Schwelm und der Rettungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises wurden heute um 13:14 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 alarmiert. In Fahrtrichtung Bremen war zwischen der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld und dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord zunächst eine unklare Einsatzmeldung über einen E-Call eingegangen.
Weitere Notrufe, unter anderem von Einsatzkräften der Feuerwehr Kamen, die sich zufällig auf der A1 befanden, konkretisierten die Lage. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Pkw und mehreren verletzten Personen. Zudem sollte sich noch eine Person in einem Fahrzeug befinden.
Aufgrund der eingehenden Meldungen erhöhte der Einsatzleiter das Einsatzstichwort. Die Leitstelle alarmierte daraufhin weitere Rettungsmittel sowie den Leitenden Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises und den Abschnittsleiter Rettungsdienst.
An der Einsatzstelle wurden vier verunfallte Pkw vorgefunden. Die Fahrzeuge befanden sich auf einer Strecke von rund 100 Metern auf der Standspur sowie der rechten und mittleren Fahrspur.
Passanten sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kamen hatten bereits mit der Erstversorgung der Verletzten begonnen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten sich alle Insassen bereits selbstständig aus den Fahrzeugen befreien können. Eine technische Rettung war somit nicht erforderlich.
Zusätzliche Unterstützung bei der Versorgung der Verletzten leistete ein Krankentransportwagen der Stadt Datteln, der sich zufällig im Rückstau befand und sich dem Einsatz anschloss.
Der Rettungsdienst sichtete und versorgte insgesamt sieben verletzte Personen. Fünf Patienten waren leicht verletzt, zwei Personen erlitten schwere Verletzungen. Bei einem der schwerverletzten Patienten konnte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Die beiden schwerverletzten Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Leichtverletzten wurden teilweise in Krankenhäuser nach Hagen und Wuppertal gebracht.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, stellten den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten.
Der rettungsdienstliche Einsatzabschnitt wurde durch den Abschnittsleiter Rettungsdienst gemeinsam mit dem Leitenden Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises geführt.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 15 Fahrzeugen im Einsatz. Seitens der Feuerwehr Schwelm waren der Löschzug Stadt, die hauptamtlichen Kräfte sowie der Einsatzführungsdienst eingesetzt.
Die Feuerwehr Schwelm bedankt sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften der Feuerwehr Kamen und des Rettungsdienstes der Stadt Datteln für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Ebenso hervorzuheben ist die reibungslose Zusammenarbeit aller eingesetzten Rettungsdienst-Komponenten bei der Versorgung und dem Transport der Verletzten.
Der Einsatz konnte gegen 15:00 Uhr beendet werden.
Quelle: Original-Content von: Feuerwehr Schwelm, übermittelt durch news aktuell