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JUNI 03, 2026
ots/Kreisfeuerwehrverband Segeberg
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Groß Kummerfeld (ots) -
Am heutigen Mittwochmorgen meldeten sich mehrere Notrufteilnehmer über die 112 bei der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn und berichteten von einem schweren Verkehrsunfall zwischen mehreren beteiligen Fahrzeugen auf der Störstraße (Kreisstraße 38) zwischen den Ortschaften Kleinkummerfeld und Großkummerfeld.
Ebenfalls ging eine Unfallmeldung über eine automatische Unfallerkennung, die ähnlich wie ein eCall im Auto funktioniert, von einem Smartphone in der Regionalleitstelle ein.
Aufgrund der Informationen alarmierte die Regionalleistelle um 07:45 Uhr die ersten Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort "TH R5" (Technische Hilfeleistung, Großeinsatz Rettungsdienst - 3-5 Verletzte) zur Unfallstelle. Noch während sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt zu den Feuerwehrgerätehäusern befanden, wurde das Einsatzstichwort aufgrund weiterer Anrufe auf "TH G R5" (Technische Hilfeleistung, größer Standard, Großeinsatz Rettungsdienst - 3-5 Verletzte) erhöht.
Nach Eintreffen an der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte fest, dass es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem weißen Renault Mégane und einem schwarzen Mitsubishi Pajero kam. Ein schwarzer Suzuki Vitara wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt. Alle drei Fahrzeuge kamen infolge des Unfalls von der Straße ab.
Während die Fahrzeugführer und -insassen des Mitsubishi und Suzuki, darunter ein Kind, die Unfallfahrzeuge selbstständig verlassen konnten, wurde der Fahrzeugführer des Renault in seinem Unfallfahrzeug eingeklemmt. Alle verletzten Personen wurden bereits durch Ersthelfer vor Ort betreut.
Durch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rickling wurde der schwer verletzte Fahrzeugführer mittels hydraulischen Rettungsgeräts und in enger Absprache mit dem Rettungsdienst aus seinem Unfallfahrzeug befreit. Diese Maßnahme konnte um kurz nach acht Uhr abgeschlossen werden.
Währenddessen wurde durch die weiteren Kräfte der Feuerwehr die Unfallstelle abgesichert, die Maßnahmen des Rettungsdienstes unterstützt, sowie der Brandschutz sichergestellt.
Die durch den Unfall schwer verletzten Personen wurden mit Rettungswagen und Notarztbegleitung in nahelegende Krankenhäuser transportiert. Der leicht verletzte Fahrzeugführer des Suzuki wurde mit einem Krankentransportwagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Renault wurde schwerverletzt in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen, Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Für die Dauer des Einsatzes musste die Kreisstraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.
Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Unfallursache, Schadenshöhe, zu den Personalien oder zu Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.
Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen mit einem Sachverständigen aufgenommen.
Quelle: Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Segeberg, übermittelt durch news aktuell