Hörbranz, Bez. Bregenz: Schwerwiegende Mängel bei Schwerverkehrskontrollen

vonRedaktion Salzburg
JULI 09, 2026

Foto: LPD Vorarlberg

Foto: LPD Vorarlberg

Am 07. Juli 2026 führten Organe der Landesverkehrsabteilung Vorarlberg gemeinsam mit dem technischen Prüfzug der ASFINAG in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr Schwerverkehrskontrollen auf der A14 beim ehemaligen Autobahnzollamt Hörbranz durch.
Im Zuge der Kontrollen wurden bei zwei ausländischen Sattelkraftfahrzeugen schwerwiegende Mängel festgestellt. Bei einem in Litauen zugelassenen Fahrzeug waren acht von zwölf Reifen stark abgefahren bzw. beschädigt, weshalb die Weiterfahrt untersagt werden musste. Darüber hinaus wurden erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. So hielt der Lenker an einem Tag lediglich sechs statt der vorgeschriebenen neun Stunden Ruhezeit ein. Zudem wurde die zulässige Tageslenkzeit von zehn Stunden teilweise um bis zu acht Stunden überschritten. Weiters war die transportierte Ladung in Form von Alurohren nicht ausreichend gesichert. Nach Einhebung einer vorläufigen Sicherheitsleistung in Höhe von rund 5.500 Euro wurde das Fahrzeug in eine Werkstätte begleitet.
Auch bei einem in Griechenland zugelassenen Sattelkraftfahrzeug wurden erhebliche Mängel festgestellt. Zwei Achsen des Sattelanhängers wiesen keine ausreichende Bremswirkung auf. Darüber hinaus wurden gravierende Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie das Fehlen einer gültigen europäischen Güterbeförderungslizenz festgestellt. Auch hier wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung in Höhe von 5.500 Euro eingehoben und das Fahrzeug in eine Werkstätte begleitet.
Beide Fahrzeuge dürfen erst nach der Behebung sämtlicher festgestellter Mängel wieder am Straßenverkehr teilnehmen.

Quelle: LPD Vorarlberg

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