vonRedaktion International
MÄRZ 18, 2026
Foto: LPD Kärnten/Kuess
Landesrat Martin Zauner bei Referentenkonferenz in Kärnten: „Der Bund muss handeln – in vielerlei Hinsicht.“
(LK) Klare Worte und klare Forderungen bei der Landessportreferenten-Konferenz in Klagenfurt. „Ich bin erleichtert, dass wir uns in den Bundesländern einig sind, dass es noch bessere Konzepte für Kinder und Jugendliche zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch in den Sportvereinen braucht. Und wir fordern vom Bund allgemein mehr Strategie für mehr Effizienz“, so Sportlandesrat Martin Zauner.
Sportreferenten der Bundesländer fordern mehr Strategie und Schutz vor Missbrauch. LR Martin Zauner mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen LR Markus Achleitner (OÖ), LH-Stv. Philip Wohlgemuth (T), LH Peter Kaiser (Ktn.), LR Martina Rüscher (Vbg.), LH Mario Kunasek (Stmk), LR Heinrich Dorner (Bgld.) und STS Michaela Schmidt.
Am Dienstag und Mittwoch standen – so würde man beim Tennis sagen – „Big Points“ auf der Tagesordnung der Landessportreferentenkonferenz in Klagenfurt. Landesrat Martin Zauner tauschte sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Bundesländern aus und zieht ein optimistisches Fazit. „Wir waren uns einig, dass der Schutz der Kinder und Jugendlichen in den Verbänden und Vereinen vor Gewalt und Missbrauch oberste Priorität hat, hier müssen wir noch mehr tun. Und wir fordern in einigen Punkten eine gemeinsame Strategie der Bundesländer mit dem Bund, um Sport effizienter fördern zu können“, fasst Zauner die Vielfalt der Themen zusammen.
Dauerbrenner tägliche Bewegungseinheit
Die Sportreferenten der Länder unterstrichen mit Nachdruck, dass die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit in den Schulen für Bildung, Gesundheit und auch gesellschaftspolitisch unverzichtbar ist. „Der Bund muss dafür die Voraussetzungen schaffen - finanziell wie personell und logistisch. Jeder Cent wäre hier sehr gut in unsere Zukunft investiert“, betont Salzburgs Landesrat Zauner.
Länder fordern Strategie für Spitzensport
Strategie und eine einheitliche Vorgehensweise fordern die Sportreferenten unter anderem auch bei Sportgroßveranstaltungen und den Olympiazentren wie in Hallein-Rif. „Beides ist wesentlich, damit wir effizienter und gezielter für den Spitzensport arbeiten können. Ich finde, dass wir hier in den Bundesländern großartig aufgestellt sind, aber der Bund ist für bessere Zusammenarbeit und Koordination zuständig. Was die Großveranstaltungen betrifft, haben die Tourismusreferenten ähnliche Forderungen“, so Zauner.
Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260328_70 (mel/msc)
Quelle: Land Salzburg