Wismar: Straßengefährdung und Nötigung auf der Autobahn 20 - Zeugen sowie Geschädigte gesucht

vonPresseportal.de
JULI 10, 2021

ots/Polizeiinspektion Wismar

Wismar (ots) - Am gestrigen Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, informierte ein Zeugen die Polizeileitstelle in Rostock über eine Straßengefährdung eines VW-Fahrers auf der A 20 in Höhe der Anschlussstelle Zurow, welcher in Fahrtrichtung Lübeck weiterfuhr.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein silberner VW Arteon mit Rendsburger Ortskennung (RD) während seiner Fahrt auf der A 20 ein im Fahrzeug installiertes LED-Blaulicht benutzt haben. Mit circa 90km/h hinderte er den 51-jährigen Zeugen, welcher einen Reisebus fuhr, daran einen LKW zu überholen, indem er ihn nicht vorbeiließ und weiter neben ihm fuhr. Danach soll der VW-Fahrer den nachfolgenden Verkehr ausgebremst haben. Dabei musste ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer eine Vollbremsung einleiten, um einen Unfall zu verhindern.

Der 62-jährige VW-Fahrer konnte durch eingesetzte Beamte des Autobahn und Verkehrspolizeirevier Metelsdorf und des Polizeihauptrevieres Wismar auf dem Rastplatz Mölenbarg Nord kontrolliert werden. Dabei fielen widerrechtlich angebrachte diplomatische Kennzeichnungen (CC) an den Kennzeichen des VW-Aerton auf. Zu den verkehrsrechtlichen Verstößen, dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und der Nötigung wurde noch ein Verfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet. Das Blaulicht sowie die diplomaten Kennzeichnungen wurden sichergestellt. Der Beschuldigte zeigte sich unkooperativ.

Die Kriminalpolizei ruft Zeugen sowie weitere betroffene oder geschädigte Fahrzeugführer die Hinweise zu dem Vorfall auf der A 20 geben können auf, sich bei der Polizei in Wismar unter 03841 203 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Insoweit keine gesonderte Erwähnung stattfindet, handelt es sich bei den Beteiligten um deutsche Staatsangehörige


Quelle: Original-Content von: Polizeiinspektion Wismar, übermittelt durch news aktuell

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