vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 25, 2026
Symbolbild
© Pressefoto Scharinger
24.01.2026, 08:15 Uhr / Wien-Donaustadt
Polizisten der Landesverkehrsabteilung Wien wurden im Zuge ihres Streifendienstes auf einen Pkw-Lenker aufmerksam, der die Reichsbrücke stadtauswärts mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung auf.
Im Zuge dessen stellten sie fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht mit diesem übereinstimmten. Als die Polizisten den Lenker zum Anhalten aufforderten, beschleunigte dieser sein Fahrzeug und versuchte zu flüchten. Dabei erreichte der Pkw eine Spitzengeschwindigkeit von 142 km/h.
Auf der Erzherzog-Karl-Straße wollte der Lenker schließlich in die Argonautenstraße einbiegen, kam aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit ins Schleudern und touchierte sowohl den Randstein als auch ein Verkehrsschild. Das Fahrzeug konnte schließlich in der Promenadestraße angehalten werden.
Im Zuge der Lenker- und Fahrzeugkontrolle stellten die Beamten fest, dass dem Mann die Lenkberechtigung bereits zuvor entzogen worden war und er somit keine gültige Lenkberechtigung besaß. Die verwendeten Kennzeichen hatte der Mann zuvor vom Fahrzeug seines Vaters abmontiert, da ihm auch diese bereits entzogen worden waren.
Weiters wurde erhoben, dass gegen den Mann mehrere offene Verwaltungsstrafen bestanden, die er nicht begleichen konnte. Der Lenker wurde daraufhin festgenommen, sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Insgesamt wurde der 22-jährige Mann (Staatsangehörigkeit ungeklärt) wegen 22 verwaltungsrechtlicher Delikte sowie eines strafrechtlichen Delikts angezeigt.
Quelle: LPD Wien