Mettmann: Unfall nach Verfolgungsfahrt mit der Polizei

vonPresseportal.de
JULI 09, 2026

ots/Polizei Mettmann

Hilden (ots) -

Ein 43-jähriger Tunesier versuchte, sich am Mittwoch, 8. Juli 2026, einer Verkehrskontrolle der Autobahnpolizei Düsseldorf zu entziehen. Nach der anschließenden Verfolgungsfahrt über mehrere Autobahnen im Kreisgebiet verunfallte das Fahrzeug schließlich am Westring in Hilden.

Folgendes war nach ersten Erkenntnissen geschehen:

Gegen 15:50 Uhr versuchten Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Düsseldorf den Renault Megane auf der A 59 Richtung Leverkusen auf Höhe der Anschlussstelle Richrath einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Der 43-jährige Mann aus Tunesien ohne festen Wohnsitz missachtete die Anhaltesignale und flüchtete mit seinem Fahrzeug zunächst über die Autobahn 59 bis zur Anschlussstelle Monheim-Süd.

Im weiteren Verlauf erstreckte sich die Verfolgungsfahrt über die Autobahnen 542, 59 und 46. Im Rahmen der Fahndung wurden weitere Einsatzmittel sowie auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Andere Verkehrsteilnehmende wurden glücklicherweise nicht gefährdet.

Schließlich verließ der 43-Jährige die A 46 an der Anschlussstelle Erkrath und fuhr weiter in Richtung Hilden. Dort stieß er auf dem Westring im Kreuzungsbereich zur Straße Auf dem Sand gegen einen Ampelmast, einen Laternenmast sowie gegen einen an der roten Ampel wartendenden Renault Clio.

Der Renault Megane des 43-Jährigen wurde durch den Aufprall erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der Renault Clio wurde nur leicht beschädigt und auch sein Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Tunesier nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein und stellte das Fahrzeug sicher. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus.

Quelle: Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell

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