vonRedaktion Salzburg
MAI 26, 2026
Polizei - Symbolbild
© regionews.at
Das erhöhte Verkehrsaufkommen rund um das Pfingstwochenende forderte den intensiven Einsatz der niederösterreichischen Exekutive. Im Fokus der Überwachungsmaßnahmen standen vor allem die Einhaltung der Tempolimits sowie Kontrollen hinsichtlich der Fahrtüchtigkeit.
Im Zeitraum von Freitag bis Pfingstmontag wurden auf den Straßen Niederösterreichs insgesamt 118 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert. Bei diesen Unfällen wurden 137 Personen verletzt. Für drei Verkehrsteilnehmer kam jede Hilfe zu spät – sie erlagen noch an den Unfallstellen ihren schweren Verletzungen.
Insgesamt wurden 11.276 Lenkerinnen und Lenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet. 76 Personen nahmen ein Fahrzeug in einem alkoholisierten Zustand in Betrieb, in 16 Fällen wurde eine Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt. Im Laufe des Pfingstwochenendes wurden in Niederösterreich 60 Führerscheine vorläufig abgenommen und ein Fahrzeug vorläufig beschlagnahmt.
"Jedes Todesopfer und jeder Verletzte auf unseren Straßen ist einer zu viel. Die hohe Zahl an Geschwindigkeitsübertretungen sowie Fahrten unter Alkohol- und Suchtgifteinfluss zeigt deutlich, wie notwendig unsere konsequente Überwachung ist", betont Landespolizeidirektor Franz Popp.
Die Landespolizeidirektion Niederösterreich wird auch in den kommenden Sommermonaten weiterhin verstärkt Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit auf Niederösterreichs Straßen nachhaltig zu erhöhen und Hauptunfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung konsequent zu bekämpfen.
Quelle: LPD Niederösterreich