vonRedaktion Salzburg
FEBRUAR 02, 2026
Symbolbild
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Die Polizei Kärnten warnt eindringlich vor einer aktuellen Häufung betrügerischer Telefonanrufe, insbesondere im Stadtgebiet von Klagenfurt. Derzeit kommt es vermehrt zu sogenannten Kautionsbetrügereien.
Dabei geben sich die Täter telefonisch als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Behördenvertreter aus und täuschen vor, dass eine nahe Angehörige oder ein naher Angehöriger – meist Tochter oder Sohn – einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und sich nun in Haft befinde. Für eine angeblich sofortige Freilassung werde die Bezahlung einer hohen Kaution gefordert. Diese solle in bar oder in Form von Wertgegenständen (Schmuck, Gold etc.) übergeben werden. Um den Druck auf die Angerufenen zu erhöhen, werden die Telefonate häufig mit weinenden Stimmen oder dramatischen Schilderungen untermalt.
Zudem wenden die Täter auch wieder vermehrt die Betrugsmasche "Falsche Polizisten" an. In diesen Fällen geben sich die Anrufer als Kriminalbeamte aus und behaupten, es seien Einbrüche in der Nachbarschaft geplant oder bereits verübt worden. Die Opfer werden aufgefordert, Bargeld und Wertgegenstände zur angeblich "sicheren Verwahrung" zu übergeben. In weiterer Folge erscheinen unbekannte Täter an der Wohnadresse, um die Wertgegenstände persönlich abzuholen.
Die Polizei rät eindringlich:
- Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf.
- Kontaktieren Sie sofort Ihre Angehörigen direkt, um die geschilderte Geschichte zu überprüfen.
- Rufen Sie bei Unsicherheit umgehend den Notruf 133 an – dort erhalten Sie verlässliche Auskunft.
- Geben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an fremde Personen weiter – auch nicht an vermeintliche Polizisten.
- Die echte Polizei fordert niemals Geld oder Wertgegenstände am Telefon.
Die Polizei Kärnten bittet die Bevölkerung, insbesondere ältere Familienmitglieder über diese Betrugsmaschen zu informieren.
Quelle: LPD Kärnten