München: Weglaufen zwecklos

vonPresseportal.de
AUGUST 09, 2022

ots/Bundespolizeidirektion München

Cham (ots) -

Am Montagabend (8. August) wollte ein Slowake am Bahnhof Cham seiner Verhaftung durch Further Bundespolizeifahnder entgehen und floh in Badeschuhen über die Gleise. Dabei stürzte der 39-Jährige und verletzte sich. Der gesuchte Dieb landete im Gefängnis.

Gegen 20:45 Uhr kontrollierten Further Bundespolizeifahnder den grenzüberschreitenden Zug aus Prag. Dabei bemerkten die Beamten fünf junge Männer auf der Zugtoilette, die sich vor ihnen verstecken wollten. Bei einem von ihnen war der Grund bald klar: Die Justiz suchte per Haftbefehl nach dem 39-jährigen Slowaken. Das Amtsgericht Crailsheim hatte den Mann wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verurteilt und die Ersatzfreiheitsstrafe angeordnet.

Die Polizisten verhafteten den 39-Jährigen und nahmen ihn in Cham aus dem Zug. Am Bahnhof wollte der Slowake Reißaus nehmen und versuchte in seinem alkoholisierten Zustand und in Badeschlappen über die Gleise zu fliehen. Dies misslang in der Dämmerung gründlich - er stolperte, stürzte eine Böschung hinab und stieß mit dem Kopf gegen einen Baum. Der Gang in die Gefängniszelle verzögerte sich nun ein wenig, denn der Slowake musste im Krankenhaus Cham behandelt werden. Er hatte sich eine Schnittwunde über dem Auge und Schürfwunden am Knie zugezogen.

Die Bundespolizisten lieferten den 39-Jährigen schließlich in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein. Der Slowake handelte sich außerdem eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des unbefugten Betretens von Gleisanlagen ein.


Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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