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OKTOBER 11, 2026
ots/Freiwillige Feuerwehr Hünxe
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Hünxe (ots) -
Eine unerlaubte Party in einem Gebäude nahm ein folgenschweres Ende: Im Inneren der Örtlichkeit wurde ein Grill betrieben, wodurch sich eine gefährliche Konzentration von Atemgiften bildete. Gleichzeitig entstand ein Brand, der sich innerhalb des Gebäudes ausbreitete. Mehrere Personen wurden als vermisst beziehungsweise verletzt gemeldet. Zwei weitere Personen hatten sich auf einen angrenzenden Turm begeben. Eine von ihnen war abgestürzt und auf einer erhöhten Plattform zum Liegen gekommen, während sich die zweite Person weiterhin auf dem Turm in einer psychischen Ausnahmesituation befand.
So lautete das realitätsnah vorbereitete Übungsszenario der diesjährigen Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe. Am Freitag, den 9. Oktober 2026, wurden hierfür alle vier Einsatzeinheiten am frühen Abend alarmiert und rückten wie bei einem regulären Einsatz zur vorbereiteten Übungsstelle aus.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde umgehend mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung begonnen. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor, suchten nach den vermissten Personen und brachten diese aus dem Gefahrenbereich. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung durchgeführt. Die geretteten und verletzten Personen wurden anschließend gesammelt, betreut und versorgt.
Zeitgleich mussten weitere Einsatzkräfte die abgestürzte Person von der erhöhten Plattform retten. Eine besondere Herausforderung stellte die weiterhin auf dem Turm befindliche Person dar. Diese wurde durch Einsatzkräfte betreut, während parallel die notwendigen Maßnahmen für eine sichere Rettung vorbereitet wurden. Für den Notfall wurde ein Sprungposter in Stellung gebracht.
Das komplexe Szenario stellte die Einsatzkräfte vor mehrere gleichzeitig zu bewältigende Aufgaben. Neben der Menschenrettung unter Atemschutz und der Brandbekämpfung mussten eine technische Rettung durchgeführt sowie mehrere verletzte und betroffene Personen betreut werden. Dabei waren insbesondere eine strukturierte Einsatzführung, eine gute Kommunikation und die Koordination der verschiedenen Maßnahmen gefragt.
Realitätsnahe Szenarien sind ein wesentlicher Bestandteil der regelmäßigen Aus- und Fortbildung der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe. Sie ermöglichen es, auch umfangreiche und unübersichtliche Einsatzlagen unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten weiter zu festigen.
Nach Abschluss der Übung wurde das Einsatzgeschehen gemeinsam nachbesprochen und ausgewertet. Anschließend ließen die Beteiligten den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Ein besonderer Dank gilt allen Mimen sowie den Mitgliedern und Betreuenden der Jugendfeuerwehr, die zur realitätsnahen Gestaltung des Übungsszenarios beigetragen haben. Ebenso bedanken wir uns beim Bundesverband Rettungshunde e. V. für die Bereitstellung des Übungsgeländes und die Unterstützung bei der Durchführung der Jahresübung.
Quelle: Original-Content von: Freiwillige Feuerwehr Hünxe, übermittelt durch news aktuell