vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 22, 2026
Kriegsrelikt - Symbolbild
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Der Fund einer Fliegerbombe führte Donnerstagmittag, 22. Jänner 2026, zu umfassenden Sperrmaßnahmen und Evakuierungen. Die Bombe konnte entschärft werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 10:00 Uhr fand ein Baggerfahrer die Fliegerbombe bei Grabungsarbeiten in einer Schottergrube am Areal einer Baufirma. Der Fundort der rund 500 Kilogramm schweren Bombe aus dem zweiten Weltkrieg lag in unmittelbarer Nähe der ÖBB-Südbahnstrecke. Diese wurde umgehend gesperrt. Die Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag verordnete zudem ein Platzverbot.
Im Umkreis von 350 Metern wurden daraufhin etwa 30 Wohnobjekte sowie drei Firmensitze evakuiert. Für diesen Zwecke standen insgesamt rund 45 Einsatzkräfte des Bezirkspolizeikommandos Bruck Mürzzuschlag sowie Polizeischülerinnen und -schüler des Bildungszentrums (BZS) Graz im Einsatz. Sie hatten sich aufgrund einer Ausbildung zufällig in der Nähe befunden und unterstützten umgehend vor Ort.
Nachdem auch freie Flächen bis zu einem Umkreis von 700 Metern aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden durften, mussten für den Zeitraum der Entschärfung auch die naheliegende S6 (Semmering Schnellstraße), die L118 (Semmering Begleitstraße) sowie Gemeindestraßen vorübergehend gesperrt werden. Nach Einrichtung der Sperren konnte die Fliegerbombe vom Entschärfungsdienst (ESD) erfolgreich entschärft werden. Das Platzverbot wurde daraufhin um kurz vor 14:00 Uhr wieder aufhoben.
Quelle: LPD Steiermark