Langenwang, Bez. Bruck-Mürzzuschlag: Reisebus auf der S6 in Flammen - 35 Kinder konnten sich rechtzeitig retten!

vonRedaktion Salzburg
JUNI 18, 2026

Foto: FF Langenwang

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Langenwang, 18. Juni 2026 – Ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei sorgte am Dienstag auf der S6 Semmering Schnellstraße für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die zweite Alarmierung des Tages für die Feuerwehr Langenwang lautete „B08 – LKW-Brand“, ein Reisebus mit zahlreichen Kindern an Bord ist in Brand geraten

Der Bus, der mit 35 Schülerinnen und Schülern sowie deren Begleitpersonen aus Ungarn auf dem Weg nach Klagenfurt war, begann aus bislang unbekannter Ursache im Bereich des Motorraums zu brennen. Dank des umsichtigen Handelns des Fahrers und der Begleitpersonen, konnten alle Insassen das Fahrzeug rechtzeitig und selbstständig verlassen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die zuerst eintreffende Feuerwehr Krieglach begann umgehend mit den Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz. Kurz darauf traf die Feuerwehr Langenwang an der Einsatzstelle ein und unterstützte die Brandbekämpfung mit einem Atemschutztrupp, einem HD-Rohr sowie Schaummittel. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der schwierigen Zugänglichkeit des Brandherdes, gestalteten sich die Löscharbeiten anspruchsvoll.

Nach rund einer Stunde konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Anschließend begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten. Das Abschleppen des schwer beschädigten Reisebusses wurde von einem Abschleppunternehmen übernommen. Da die Bergungsarbeiten bis in die Nachtstunden andauern werden, ist die S6 derzeit nur eingeschränkt befahrbar.

Während des Einsatzes wurden die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal von Polizei und Feuerwehr in das Rüsthaus Langenwang gebracht. Dort erfolgte die Betreuung und Versorgung durch das Rote Kreuz und des Samariterbund Langenwang. Nachdem die Situation geklärt war, konnte die Reisegruppe ihre Fahrt fortsetzen: Ein Ersatzbus der Firma Mürzreisen brachte die Fußballmannschaft schließlich sicher nach Klagenfurt.

Der Einsatz erforderte ein großes Aufgebot an Einsatzkräften. Das Rote Kreuz und der Samariterbund Langenwang standen mit zwei Rettungswagen (RTW), einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), einem Kommandofahrzeug (KDO) und insgesamt elf Kräften im Einsatz. Die Polizei war mit fünf Fahrzeugen und neun Beamten vor Ort. Die Feuerwehr Langenwang rückte mit TLF-A 2000, HLF-A 3000, LKW-A und MTF sowie die Feuerwehr Krieglach mit MZF, HLF4, KLF und MTF mit insgesamt 40 Einsatzkräften aus.

Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die S6 in Fahrtrichtung Klagenfurt für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Erst nach Abschluss der aufwendigen Bergungsmaßnahmen konnte der Verkehr schrittweise wieder freigegeben werden.

Dank des raschen und professionellen Zusammenwirkens aller Einsatzorganisationen konnte eine mögliche Tragödie verhindert werden. Besonders erfreulich: Trotz des Vollbrandes des Reisebusses gab es keine Verletzten. Für die betroffenen Kinder wird dieser Vorfall dennoch wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Quelle: LM d. F. Stefan Steiner

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