vonRedaktion Salzburg
AUGUST 31, 2026
Foto: - (c) Manuel Kitzler
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In den Montagmorgenstunden, den 31. August 2026, rief ein Passant vom südlichen Donauufer den Feuerwehrnotruf, um eine Rauchentwicklung aus dem Wald oberhalb des Gartenhotels Pfeffel zu melden. Die Bereichsalarmzentrale Krems alarmierte aufgrund dieser Meldung die Feuerwehren Dürnstein und Weißenkirchen zur Erkundung.
Weitere Anrufer berichteten ebenfalls von einer aufsteigenden Rauchwolke, woraufhin das Meldebild auf Waldbrand und die Alarmstufe auf B2 angehoben wurde. Zusätzlich zu den beiden alarmierten Feuerwehren alarmierte der Diensthabende auch die Feuerwehr Stixendorf sowie die Feuerwehr Krems mit der Drohnengruppe und das Beratungsteam des Bezirksfeuerwehrkommandos Krems für Vegetations- und Waldbrände.
Mehrere Feuerwehren eilten zeitgleich in das Gebiet und erkundeten, woher die Rauchentwicklung kam. Bei der Erkundung wurde auch eine Forststraße oberhalb des Gartenhotels befahren, wo die Einsatzkräfte den Brand schließlich finden konnten. Zu diesem Zeitpunkt stand eine Fläche von rund 150 Quadratmetern in Brand. Unverzüglich beorderte der Einsatzleiter der Feuerwehr Dürnstein alle Tanklöschfahrzeuge zum Einsatzort, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Während diese anrückten, legten die Einsatzkräfte eine Schlauchleitung den Hang hinauf und begannen nach dem Eintreffen der Tanklöschfahrzeuge mit den Löscharbeiten.
Während der Löschmaßnahmen führte die mitalarmierte Drohne der Feuerwehr Krems einen Erkundungsflug durch und verschaffte sich mittels Wärmebildkamera einen Überblick über die Lage. Weiters bestand ihre Aufgabe darin, den Kamm neben dem Brandbereich zu kontrollieren.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Bereits nach wenigen Minuten war ein deutlicher Löscherfolg zu sehen. Mittels Motorkettensäge wurden angebrannte bzw. verbrannte Bäume umgesägt, um auch diese ablöschen zu können. In weiterer Folge wurde der Boden mittels Schanzwerkzeug auf versteckte Glutnester kontrolliert. Auch mit den Wärmebildkameras der Feuerwehr und der Drohne wurden nochmals Kontrollen im Brandbereich durchgeführt. Diese ergaben jedoch keine weiteren Wärmequellen.
Aus diesem Grund konnte der Einsatz beendet und eingerückt werden. Während der Dauer des Einsatzes war ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Krems zur Beistellung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Bauern aus Stixendorf unterstützten die Löscharbeiten mit Güllefässern, die mit Wasser gefüllt waren. Dadurch war ausreichend Löschwasser vor Ort vorhanden und die Arbeiten konnten wesentlich erleichtert werden.
Der Einsatz endete nach rund zwei Stunden.
Im Einsatz standen die fünf Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen.
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Krems