Krems an der Donau, Niederösterreich: Zimmerbrand im Stadtgebiet rasch unter Kontrolle

vonRedaktion Salzburg
AUGUST 14, 2026

Foto: (c) Manfred Wimmer

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Foto: (c) Manuel Kitzler

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Am Donnerstagnachmittag kam es an der Grenze zwischen Stein und der Stadt Krems zu einem Zimmerbrand im 1. Obergeschoss eines Mehrparteienhauses. Ein Bewohner bemerkte gegen 16 Uhr Brandgeruch und nahm Rauch aus der Wohnung unter ihm wahr. Unverzüglich setzte er über den Feuerwehrnotruf 122 die Rettungskette in Gang. Die Bereichsalarmzentrale Krems alarmierte daraufhin die Feuerwachen Egelsee und Hauptwache sowie Polizei und Rettungsdienst. Die Hausmannschaft der Hauptwache rückte mit zwei Fahrzeugen aus, weitere Kräfte folgten kurz darauf.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war unklar, ob sich die Wohnungsbesitzerin noch in der Wohnung befand. Unter Atemschutz wurde diese daher umgehend durchsucht, die Bewohnerin konnte jedoch nicht angetroffen werden. Der Brand wurde in einem Zimmer lokalisiert und abgelöscht. Anschließend übernahm ein weiterer Atemschutztrupp die hydraulische Ventilation, während gleichzeitig Nachlöscharbeiten durchgeführt und das Brandzimmer auf Glutnester kontrolliert wurde. Die Nachbarn der angrenzenden Gebäude wurden aufgefordert, ihre Fenster geschlossen zu halten, um ein Eindringen von Rauch zu verhindern.

Parallel dazu schaltete die EVN den Strom für das betroffene Geschoss ab. Mit einem Lüfter konnten das Stiegenhaus und die Wohnung schließlich rauchfrei gemacht werden. Während der Arbeiten wurde ein Dekontaminationsplatz aufgebaut, an dem die eingesetzten Atemschutztrupps nach ihrem Einsatz abgewaschen und anschließend beim Ablegen ihrer Schutzkleidung unterstützt wurden. Nachdem die ersten Einsatzkräfte bereits abgerückt waren, traf auch die Wohnungsbesitzerin ein. Die Einsatzkräfte konnten aufatmen, da sie wohlauf war.

Neben der Feuerwehr und der Polizei waren mehrere Rettungswägen sowie der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes Krems vor Ort. Gegen 19 Uhr rückte das letzte Feuerwehrfahrzeug ein. Anschließend wurden noch notwendige Arbeiten durchgeführt, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

Die Brandursache wird derzeit durch die Brandursachenermittlung geklärt. Verletzte Personen oder Tiere gab es keine. Die Wohnung ist unbewohnbar. Durch die Hausverwaltung konnte jedoch rasch ein Übergangszimmer für die Besitzerin organisiert werden.

Im Einsatz standen für rund drei Stunden zwei Feuerwachen der Feuerwehr Krems mit acht Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften.

Quelle: AFKDO Krems-Stadt

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